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Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit

Schalker Fan-Initiative wird 20 Jahre alt

Gelsenkirchen Der FC Schalke 04 gehört zu den Bundesligavereinen, die über eine höchst bunte und darüber hinaus auch engagierte Fan-Kultur verfügen.

Schalker Fan-Initiative wird 20 Jahre alt

Raul feiert mit den Fans. Schalke ist zuversichtlich, dass die Mitglieder mit den Anpassungen im neuen Ticket-Plan zufrieden sind. Foto: dpa

Viele hundert lokale Fanclubs prägen ebenso das Bild wie einige übergeordnete Fan-Organisationen, die sich im Laufe der Jahre etabliert haben. Dazu gehören der Supporters Club, die Ultras Gelsenkirchen und die Schalker Fan-Initiative, die in diesen Tagen ihr 20-jähriges Jubiläum feiert. Anlass für die Gründung, die 1992 unter dem Namen „Schalker gegen Rassismus“ ins Leben gerufen wurde, war die offene oder latente Ausländerfeindlichkeit, die sich zum Beispiel in Anschlägen auf Asylbewerberheime niederschlug. In einer Zeit, die auch geprägt war von Lichterketten, die für Toleranz mit ausländischen Mitbürgern demonstrierten, wurden auf Schalke 50 000 Flugblätter in Druck gegeben, auf denen sich Fans, Mannschaft und der damalige Trainer Helmut Schulte gemeinsam Luft gegen die zunehmende Ausländerfeindlichkeit verschafften. Die Reaktionen von Politik, Medien und Fans waren so positiv, dass sich unter dem Namen Schalker Fan-Initiative nach wenigen Wochen bereits 80 Mitglieder organisiert hatten. Mit Mitgliedsnummer 219 wurde die Fan-Initiative Mitglied im Schalker Fanclub-Verband. Die Ausländerfeindlichkeit ist jedoch nur ein großes Thema, mit dem sich die Fan-Initiative mit Lesungen und Veranstaltungen intensiv auseinander setzt. Auch gegen die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs setzt die Fan-Initiative Zeichen. Die Stehplätze müssen bleiben, ist eine zentrale Forderung der Organisation, die sich längst als Teil der Fanbewegung begreift. „Wir fordern Kartenpreise, die es allen Schalkern ermöglichen, die Spiele zu sehen. Sonst haben wir bald englische Verhältnisse, mit unerschwinglichen Ticketpreisen und Stadien ausschließlich mit Sitzplätzen“, hat Susanne Franke, die Vorsitzende der Schalker Fan-Initiative, immer wieder betont. Die Fan-Rechte haben für ihre Organisation einen zentralen Stellenwert. Deshalb arbeiten sie mit dem Schalker Fanclub-Dachverband, dem Fanprojekt, den Supporters und den Ultras zusammen, damit den Bedürfnissen der Fans auch Rechnung getragen wird.

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