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Schalker Stürmerfrage: Embolo oder Huntelaar?

Gegen Augsburg

Eine Frage wurde in den letzten Tagen bei den Schalker Trainingskiebitzen intensiv diskutiert: Muss Klaas-Jan Huntelaar zukünftig öfter auf der Bank sitzen als ihm lieb ist? Denn der Mittelstürmer, seit vielen Jahren auf Schalke sozusagen eine feste Bank, hat mit Neuzugang Breel Embolo enorm starke Konkurrenz bekommen.

GELSENKIRCHEN

14.10.2016
Schalker Stürmerfrage: Embolo oder Huntelaar?

Breel Embolo (r) oder Klaas-Jan Huntelaar? Schalke-Coach Markus Weinzierl muss sich entscheiden.

Der 19-Jährige brauchte zwar einige Spiele, um sich an das Tempo und die Anforderungen in der Bundesliga zu gewöhnen, doch mit dem Doppelpack gegen Borussia Mönchengladbach platzte bei dem Schweizer Nationalspieler der Knoten. Zwei Erfolge in der WM-Qualifikation in den vergangenen Tagen haben dem Selbstvertrauen von Embolo gewiss nicht geschadet.

Unterschiedliche Formkurven

Damit steht Weinzierl vor einer kniffligen Entscheidung: Vertraut er Embolo auch in Augsburg oder setzt er mehr auf die Torjäger-Qualitäten von Huntelaar, der drei von bisher vier Schalke-Toren in Augsburg erzielte? Die Leistungskurve der beiden Stürmer zeigte zuletzt in verschiedene Richtungen. Während Embolo bei allen drei Schalker Pflichtspielsiegen dabei war, saß Huntelaar zuletzt in Nizza auf der Bank und fehlte gegen Salzburg und Mönchengladbach wegen einer Erkältung.

Seit Anfang der Woche mischt der Holländer jedoch wieder kräftig im Training mit. Seine Einsatzbereitschaft macht deutlich, dass er seinen Platz im Sturmzentrum nicht kampflos räumen wird.

Weinzierl setzt Pokerface auf

Weinzierl lässt sich bei der Aufstellung wie immer nicht in die Karten schauen. „Ich warte die letzten Trainingseindrücke ab. Wer spielt, hängt unter anderem von der Spielweise des Gegners ab.“ Auch im Mittelfeld hat er die Qual der Wahl.

Max Meyer machte keinen Hehl daraus, dass er einen Platz auf der Bank nur schwer akzeptieren kann. Doch gegen Augsburg droht dem Jung-Nationalspieler dieses Schicksal erneut, weil gegen die kampfstarken Gastgeber vor allem hohe Einsatz- und Laufbereitschaft statt filigraner Technik gefragt sein dürfte. Und da scheint Leon Goretzka zurzeit Vorteile zu besitzen.

Heidel: "Müssen nachlegen"

Dass Schalke in der Bundesliga noch weit den eigenen Ansprüchen hinterherläuft, ist allen bewusst. „Die beiden Siege gegen Salzburg und Mönchengladbach dürfen wir jetzt nicht als totale Erleichterung ansehen, denn noch sind wir nicht aus dem Schlamassel raus. Wir müssen jetzt nachlegen“, fordert Manager Christian Heidel. Gegen Augsburg erwartet der Sportvorstand „ein Kampfspiel“.

Schalke 04: Fährmann – Höwedes, Naldo, Nastasic, Kolasinac – Geis, Bentaleb – Schöpf, Goretzka, Choupo-Moting – Embolo

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