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Tedesco warnt vor Mainz und Co.

Schalkes Heidel vor viertem Duell mit dem Ex-Klub

GELSENKIRCHEN Mainz, Wolfsburg, Freiburg und der Hamburger SV - die nächsten vier Gegner des FC Schalke 04 in der Bundesliga sind allesamt in den Abstiegskampf verwickelt. Gerade deshalb warnt Trainer Domenico Tedesco.

Schalkes Heidel vor viertem Duell mit dem Ex-Klub

Vier Spiele gegen Abstiegskandidaten vor der Brust: Schalkes Trainer Domenico Tedesco (l.) und Manager Christian Heidel. Foto: imago

Zwar haben die Königsblauen gegen diese vier Gegner in der Hinrunde zehn Punkte geholt, aber jetzt sei die Konstellation nach Ansicht des Schalker Trainers eine völlig andere. Tedesco: „In Not-Situationen ist man in der Lage, gewisse Kräfte freizusetzen. Deshalb warten sehr schwierige Spiele auf uns.“

Vor einem Jahr in Aue angefangen

Dabei spricht der 32-Jährige aus eigener Erfahrung. Vor genau einem Jahr verpflichtete das damalige Zweitliga-Schlusslicht Erzgebirge Aue den damaligen Trainer-Nobody in einer scheinbar auswegloser Tabellensituation. Doch Tedesco schaffte das Fußball-Wunder. Unter seiner Führung holte der Verein 13 Punkte in den ersten fünf Spielen und legte damit den Grundstein für den Klassenerhalt.

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„In Aue habe ich erfahren, was im Fußball möglich ist. Deshalb müssen wir in Mainz in punkto Aggressivität und Mentalität zumindest gleichziehen. Ansonsten hast du keine Chance,“ warnte der Schalker Coach, der am Samstag (ab 23 Uhr) im ZDF-Sportstudio zu Gast sein wird.

Keine verletzten Spieler mehr

Personell hat Tedesco viele Optionen. Verteidiger Thilo Kehrer, der zuletzt wegen eines Infektes fehlte, hat sich gesund zurückgemeldet. „Thilo ist voll da, er hatte nur eine leichte Erkältung“, so Tedesco, der wohl auch wieder mit Leon Goretzka planen kann, der nach seinen Fußproblemen wieder schmerzfrei ist.

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Für Schalkes Sportvorstand Christian Heidel, der 24 Jahre für Mainz 05 arbeitete, ist es das vierte Duell mit seinem Ex-Klub und natürlich kein Spiel wie jedes andere. „In Mainz bin ich geboren. Dort ist meine Heimat, auch wenn ich nicht mehr so oft da bin wie früher. Wenn ich dort in meine Wohnung komme, hängen manchmal schon Spinnweben an der Decke,“ so der 54-Jährige, der bisher alle vier Duelle gegen seinen Ex-Klub gewann, seitdem er auf Schalke als Manager arbeitet.

Wie Heidel einen Müller-Wechsel verhinderte

Heidel: „Ich hoffe, das bleibt so. Nach dem Spiel drücke ich den Mainzern wieder die Daumen, dass sie den Klassenerhalt schaffen.“ Dass die Rheinhessen zuletzt beim 0:0 in Hamburg einen wichtigen Punkt holten, war hauptsächlich ihrem jungen Torhüter Florian Müller zu verdanken. Ein Talent, das übrigens Schalke 2015 verpflichten wollte. „Aber das habe ich verhindert“, erinnerte sich Heidel mit einem Schmunzeln. Damals noch in Mainzer Diensten, stattete er Müller mit dem ersten Profi-Vertrag seiner Karriere aus.

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Am Freitag könnte Müller wieder zwischen den Mainzer Pfosten stehen. Die Schalker wollen alles daransetzen, dass der Schlussmann viel zu tun bekommt. Denn, so Verteidiger Matija Nastasic: „Wir sind sehr glücklich, dass wir auf dem zweiten Platz stehen und wollen dort unbedingt bleiben.“

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