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Schalkes Johannes Geis ist oft nur Bankdrücker

Harte Zeiten

In München saß er 90 Minuten auf der Ersatzbank, vier Tage später beim DFB-Pokalspiel in Sandhausen ebenfalls, und auch gegen Hertha BSC Berlin nahm Johannes Geis über die gesamte Spielzeit nur eine Beobachterrolle ein. Kein Zweifel, momentan gehört Geis zu den Verlierern des Schalker Aufschwungs.

Gelsenkirchen

14.02.2017
Schalkes Johannes Geis ist oft nur Bankdrücker

Derzeit oft nur Zuschauer, wenn es bei den Königsblauen um die Startformation geht: Schalkes Mittelfeldspieler Johannes Geis (l.).

Das letzte Mal kam der Ex-Mainzer bei der 0:1-Heimniederlage gegen Frankfurt zum Einsatz. Es war das Spiel, das Trainer Markus Weinzierl im Rückblick als „heilsam“ für den weiteren Saisonverlauf bewertet hatte. Denn seine Mannschaft spielte ohne Kreativität, fast ausschließlich mit langen Bällen und viel zu behäbig im Spielaufbau.

Nicht der Schnellste

Dazu trug auch Geis seinen Teil bei. Dass der 23-Jährige nicht der Schnellste auf dem Spielfeld ist, sieht jeder, der ihm im Training oder auch beim Wettkampf zuschaut. Und weil auch seine Standards wie Ecken oder Freistöße in den seltensten Fällen in dieser Saison für Gefahr vor dem Tor des Gegners sorgten, reagierte Trainer Weinzierl und gab Benjamin Stambouli eine neue Chance.

Und diese hat der Franzose genutzt. „Er hat unserem Spiel Stabilität gegeben“, lobte Weinzierl den 26-Jährigen, der vor kurzer Zeit noch von Manager Heidel berechtigte Kritik einstecken musste. Er sei zwar weit davon entfernt, einen Spieler wie Stambouli abzuschreiben, so Heidel sinngemäß, aber etwas mehr habe Schalke schon von dem Franzosen erwartet.

"Keine einfache Situation für mich"

Nun lieferte Stambouli, während Geis mit seiner neuen Rolle als Ersatzspieler klarkommen muss. Für Geis ist das keine neue Erfahrung. Auch in der Hinrunde saß er einige Spiele draußen, nachdem er zum Bundesliga-Auftakt in Frankfurt schwach gespielt hatte, oder wurde sogar aus dem Kader gestrichen. „Das war keine einfache Situation für mich“, räumte Geis im Herbst letzten Jahres ein. Nun scheint sich die Geschichte zu wiederholen und Geis muss wieder um Einsatzzeiten kämpfen.

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Da Schalke noch in drei Wettbewerben aktiv ist, könnte das Bank-Dasein für den Mittelfeldspieler aber womöglich schon am Donnerstag vorbei sein. Im Europa-League-Spiel in Saloniki dürfte Trainer Weinzierl ein bisschen mehr rotieren als zuletzt praktiziert, um die Belastungen für einzelne Spieler nicht zu groß werden zu lassen.

Saloniki verpatzt Generalprobe

Saloniki hat übrigens in der griechischen Super League am Wochenende einen Rückschlag erlitten. Die Griechen kamen bei Skoda Xanthi nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Nach zuvor fünf Siegen in Serie musste Paok im Kampf um die Champions-League-Qualifikation Federn lassen und rutschte von Qualifikations-Platz zwei auf Tabellenrang drei ab.

Dennoch erwarten die Königsblauen eine schwierige Aufgabe. „Dass uns in Griechenland ein heißer Tanz erwartet, wissen wir. Dem müssen wir uns stellen“, so Manager Christian Heidel.

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