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Schalkes Schweizer Stürmer dankt den Video-Analysten

Embolo und Bentaleb im Fokus

Nach dem Schalker Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Samstagabend gab es bei den Gelsenkirchenern vor allem zwei dominierende Themen. Zum einen ging es um Breel Embolo, der erst zu früh und dann mit Verspätung richtig jubeln konnte. Zum anderen erregte die Personalie Nabil Bentaleb die Gemüter.

Gelsenkirchen

, 19.02.2018
Schalkes Schweizer Stürmer dankt den Video-Analysten

Voller Körpereinsatz: Breel Embolo (l.) und Hoffenheims Benjamin Hübner. © dpa

Kaum hatte Schiedsrichter Benjamin Brand die Bundesligapartie zwischen dem FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim abgepfiffen, war auf dem Videowürfel in der Veltins-Arena eine Szene zu sehen, die die Stimmungslage der Königsblauen nach dem 2:1 (2:0)-Heimerfolg trefflich auf den Punkt brachte.

Freude und Erleichterung 

Schalke-Trainer Domenico Tedesco hatte sich Sportvorstand Christian Heidel und Sportdirektor Axel Schuster geschnappt. Das Trio strahlte um die Wette, Tedesco strich Heidel sogar übers Haar. Diese Geste unterstrich die große Freude, aber auch Erleichterung über einen enorm wichtigen Sieg, der Schalke weiterhin alle Möglichkeiten lässt, in der nächsten Saison auf die internationale Fußball-Bühne zurückzukehren.

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Bundesliga, 23. Spieltag: FC Schalke 04 - 1899 Hoffenheim 2:1 (2:0)

17.02.2018
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim.© dpa
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim.© Kirchner/Inderlied
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim.© dpa
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim.© dpa
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim.© dpa
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim.© dpa
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim.© dpa
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim.© Kirchner/Inderlied
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim.© Kirchner/Inderlied
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim.© Kirchner/Inderlied
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim.© Kirchner/Inderlied
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim.© Kirchner/Inderlied

Gesprächsstoff bot jedoch nicht nur die spannende Schlussphase, sondern auch ein nicht gegebenes Tor von Breel Embolo. Bis der Video-Assistent eingegriffen und auf Abseits entschieden hatte, war Embolo schon eine umjubelte Ehrenrunde gelaufen. „Ich habe im ersten Moment gar nicht mitbekommen, dass das Tor nicht zählte und kannte auch den Grund nicht. Bei meinem zweiten Tor hat der Schiedsrichter dann zu mir gesagt: Diesmal kann ich nicht abseits pfeifen“, erzählte der Schalker Stürmer mit einem Schmunzeln.

"Ein bisschen zu mutig"

Da hatte Embolo nämlich Kevin Vogt am Hoffenheimer Strafraum den Ball abgeluchst und zum 2:0 vollendet, nachdem Thilo Kehrer die Königsblauen früh in Führung gebracht hatte. Doch der Angreifer führte diesen Treffer nicht nur auf seinen leidenschaftlichen Einsatz zurück.

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„Wir hatten eine sehr gute Videoanalyse vom Gegner. Deshalb geht das Tor zu 80 Prozent auch an unseren Videoanalysten, an das Trainerteam und die gesamte Mannschaft. Denn wir haben gewusst: Der Vogt ist ein sehr, sehr guter Spieler, ein mutiger Spieler, der aber ein paar Mal ein bisschen zu mutig ist - daraus wollten wir Kapital schlagen. Es war unser Matchplan, bei diesen Szenen so vorzugehen“, war für Embolo dieses Tor ein Kollektivwerk.

Klare Worte von Tedesco an Bentaleb

Während Embolo mit seinem zweiten Saisontor und einer guten Leistung seinen Aufwärtstrend vom München-Spiel fortsetzte, gehörte Nabil Bentaleb wie schon in München nicht zum Schalker Kader. „Das hatte sowohl sportliche als auch disziplinarische Gründe. Er ist ein guter Typ, aber manchmal schießt er über das Ziel hinaus. Es war wichtig, ihm klar zu sagen, was wir von ihm erwarten. Er muss auch anderen etwas gönnen und sich freuen, wenn die Mannschaft gewinnt,“ betonte Tedesco.

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Der 32-Jährige bekräftigte, „das Thema ist ab morgen wieder abgehakt, weil wir null nachtragend sind.“ Nach der Partie umarmten sich Tedesco und Bentaleb im Kabinentrakt. Man darf gespannt sein, wie sich die Personalie Bentaleb weiter entwickelt. Tedesco wird auch in den nächsten Tagen ganz genau hinschauen, wie sich der Mittelfeldspieler im Training und gegenüber seinen Mannschaftskameraden verhält.

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