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Schalkes Sprint in die Königsklasse

Tedesco ist nach 1:0-Erfolg in Wolfsburg nicht zu bremsen

Wolfsburg Einsatz, Leidenschaft und taktische Disziplin beim Schalker 1:0-Sieg in Wolfsburg waren top. Spielweise, Offensivstärke und Durchsetzungsvermögen jedoch vor allem in der ersten Halbzeit arg limitiert. All das rückte jedoch in den Hintergrund, weil dieser knappe Sieg sich als Meilenstein auf dem Weg in die Champions League erweisen könnte.

Tedesco ist nach 1:0-Erfolg in Wolfsburg nicht zu bremsen

Schalkes Trainer Domenico Tedesco bejubelt das Tor zum 1:0 gegen den VfL Wolfsburg mit den Spielern. Foto: dpa

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache für Königsblau. Schalke feierte den fünften Bundesligaerfolg hintereinander und ist damit nur einen Sieg von der Einstellung des Vereinsrekordes entfernt. In den letzten vier Bundesligapartien kassierten die Blau-Weißen kein Gegentor. Mit 49 Punkten haben die Schalker jetzt schon sechs Zähler mehr geholt als in der gesamten vergangenen Saison. Und in den vergangenen 21 Bundesligapartien gelangen Burgstaller und Co. jeweils mindestens ein Treffer.

Tedesco flippt wei Mal aus

Kein Wunder also, dass Domenico Tedesco in Wolfsburg gleich zweimal sympathisch ausflippte. Als seine Mannschaft in der 86. Minute durch das Eigentor von Robin Knoche das Tor des Abends gelang, gab es für den Schalker Trainer kein Halten mehr. Tedesco sprintete mit voller Geschwindigkeit auf seine Spieler zu und herzte jeden, der ihm über den Weg lief.

Bundesliga, 27. Spieltag: VfL Wolfsburg - FC Schalke 04 0:1 (0:0)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Schalke 04.
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Dass seine Kondition darunter nicht gelitten hatte, wurde dann noch einmal beim Schlusspfiff augenfällig. Diesmal war sein Objekt der Begierde Torhüter Ralf Fährmann (1,96 m), der seinen Trainer plötzlich auf dem Arm hatte. „Es war gar nicht so einfach, ihn zu stemmen. Bei dem Dynamit, das der Trainer mitbringt“, sagte Fährmann mit einem Schmunzeln über den emotionalen Ausbruch seines Trainers. Schalkes Nummer eins rückte mit seinem elften gehaltenen Strafstoß übrigens in die Top 20 der ewigen Bundesliga-Rangliste vor.

Fährmann hält Elfmeter

Der Schlussmann war Schalkes Matchwinner, als er in der 76. Minute einen Elfmeter, den Matija Nastasic verschuldet hatte, von Paul Verhaegh abwehrte. Für beide war das keine neue Erfahrung. Fährmann war es auch gewesen, der am 12. März 2017 beim Schalker 3:0-Erfolg gegen den FC Augsburg einen Strafstoß des damaligen FCA-Abwehrspielers hielt. Bis dahin hatte der Niederländer noch nie einen Elfmeter vergeben.

Fährmann wollte jedoch seine Glanztat nicht überbewerten. „Natürlich freue ich mich über den gehaltenen Elfmeter. Aber auch unser Torwartteam hat großen Anteil daran. Wir arbeiten gut und akribisch im Kollektiv. Vor jedem Spiel arbeiten wir Videos durch. Dazu gehören auch die Elfmeter der Schützen.“

Spielerisch viel Luft nach oben

Dass Schalke in Wolfsburg erneut spielerisch viel Luft nach oben hatte, ließ Christian Heidel kalt. „Wir haben unsere Punkte ja nicht gestohlen, sondern erkämpft und teilweise erspielt“, merkte der Sportvorstand an, als wieder einmal zarte Kritik an der Schalker Spielweise aufkam. Dass die Blau-Weißen das Kunststück fertigbrachten, mit nur sieben Toren aus den letzten fünf Spielen die Maximalausbeute von 15 Punkten zu holen, sagt alles über die Effektivität der Mannschaft aus.

WOLFSBURG Der FC Schalke 04 macht den nächsten Schritt Richtung direkter Champions-League-Qualifikation. Beim VfL Wolfsburg setzen sich die Königsblauen mit 1:0 durch. Dabei profitiert der S04 von einem Eigentor.mehr...

Dass es dennoch reichlich Verbesserungsbedarf gibt, ist den Spielern offenbar bewusst. „Wir spielen am absoluten Limit, vielleicht sogar etwas über unsere Verhältnisse. Aber wir wissen das ganz gut einzuschätzen. Es gibt keinen, der jubelnd und frohlockend hier etwas rausposaunt,“ betonte Kapitän Fährmann.

Träumen ist von Tedesco zwar erlaubt, aber er erwartet von seinen Spielern auch in den restlichen sieben Spielen, dass sie sich ausschließlich auf Fußball konzentrieren.

Traum von der Champions League wird realistischer

Aber der Traum von der Rückkehr in die Champions League wird realistischer. Vielleicht muss Schalke gar nicht bis zum 12. Mai warten, um die Rückkehr auf die internationale Fußball-Bühne feiern zu können.

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