Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

0:0 in Frankfurt

Trostlose 90 Minuten - Schalke tritt auf der Stelle

FRANKFURT Mit einer faden Nullnummer haben Eintracht Frankfurt und Schalke 04 ihre angespannten Situationen im Fußball-Oberhaus nicht entscheidend verbessern können und die angestrebte Versöhnung mit den eigenen Fans verpasst.

Trostlose 90 Minuten - Schalke tritt auf der Stelle

Luftduell zwischen Roman Neustädter (l.) und Alex Meier.

Im ersten Sonntags-Spätspiel der Bundesliga-Geschichte boten beide Teams den 43.500 Zuschauern zur besten TV-Krimi-Zeit einen Langweiler auf ganz schwachem Niveau. Nach dem fünften sieglosen Spiel in Serie stecken die Hessen mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz weiter ganz tief im Abstiegskampf. Die völlig enttäuschenden Schalker fielen von einem Europa-League-Platz auf Rang sieben zurück.

Bundesliga, 23. Spieltag: Eintracht Frankfurt - FC Schalke 04 0:0

Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.
Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.
Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.
Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.
Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.
Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.
Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.
Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.
Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.
Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.
Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.
Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.
Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.
Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.
Bilder der Partie Frankfurt gegen Schalke.

Die Formschwäche beider Teams wurde über weite Strecken fast bilderbuchartig deutlich. In einem selten höhepunktarmen Erstliga-Kick bekamen die Zuschauer nur ein Minimum an Qualität zu sehen, von gefälligen Kombinationen ganz zu schweigen. In den gesamten ersten 45 Minuten sorgte allein ein Kopfball von Marco Russ an die Latte (24. Minute) für Gefahr - das war's. Ansonsten: Unzulänglichkeiten und Fehler en masse auf beiden Seiten, dazu blanke Mutlosigkeit. Spielerische Glanzpunkte blieben völlig aus.

Strukturarme Partie

In einer strukturarmen Partie waren die abstiegsgefährdeten Frankfurter noch etwas aktiver, obwohl auch bei den Profis des in die Kritik geratenen Trainers Armin Veh die Verunsicherung immer wieder zu spüren war. Zur einzigen Chance in Halbzeit eins musste fast zwangsläufig eine Standardsituation herhalten: Nach einem Freistoß von Szabolcs Huszti beförderte Russ den Ball an den Pfosten.

Tore hätte allerdings auch keine beider Mannschaft verdient gehabt. Schon gar nicht die erschreckend schwachen Schalker, die am Donnerstag durch eine deprimierende 0:3-Niederlage gegen Schachtjor Donezk aus der Europa League ausgeschieden waren. Von einem Bemühen, eine Trotzreaktion zu erzwingen, war nichts zu spüren - Klaas Jan Huntelaar & Co. schienen den Schock noch immer nicht richtig verarbeitet zu haben. Bis zur 45. Minute mussten die Gäste auf ihren ersten Torschuss warten; der Versuch von Sead Kolasinac aus 20 Metern stellte Eintracht-Torwart Lukas Hradecky vor keine Probleme.

Fährmann mit Klassereaktion

Schalkes Trainer André Breitenreiter schaute sich das trostlose Geschehen meist stehend von der Seitenlinie aus an - sinnbildlicherweise mit den Händen in den Taschen. Und er sah, wie sich auch nach der Pause wenig veränderte: Frankfurt blieb in einem schlechten Spiel einen Tick besser: Mit einer Klassereaktion verhinderte Gäste-Torwart Ralf Fährmann nach einem Kopfball von Alex Meier erneut den möglichen Rückstand (60.), fünf Minuten später kam Huszti nach einer scharfen Hereingabe einen Schritt zu spät.

Auf Jung-Nationalspieler Leroy Sané hatte der zu Saisonbeginn auf Schalke noch gefeierte Breitenreiter in der Startelf überraschenderweiseverzichtet. Erst nach 66 Minuten wurde der 20-Jährige eingewechselt, kurz zuvor war bereits der gleichaltrige Max Meyer in die Partie gekommen. Wirklich besser wurde das Schalker Spiel aber auch mit den beiden Youngstern nicht. Eine gute Chance gab's kurz vor Schluss immerhin doch noch durch Pierre Emile Højbjerg (85.) - aber auch die führte nicht zum Erfolg.

Von dpa

 

 

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Hannover gastiert auf Schalke

Vorfreude auf das Wiedersehen mit dem Ex-Verein

Gelsenkirchen Wenn der FC Schalke 04 am Sonntag (18 Uhr/Sky) Hannover 96 empfängt, dann werden die Zuschauer ihre Blicke nicht nur auf Ralf Fährmann und Co richten. Zwei alte Bekannte, nun in Diensten bei den Niedersachsen, werden dann an ihre alte Wirkungsstätte im Ruhrgebiet zurückkehren.mehr...

Am Ende der Geduld

Poker von Goretzka nervt zunehmend die Schalker Fans

Gelsenkirchen Dass Leon Goretzka den FC Schalke 04 in Richtung FC Bayern München verlassen wird, daran zweifeln wohl nur noch Menschen mit einer königsblauen DNA. Für Schalke wäre das doppelt bitter. Unterdessen könnte sich der Verkauf eines ehemaligen Schalkers für die Blau-Weißen bald noch einmal auszahlen.mehr...

Trotz Ausstiegsklausel

Matija Nastasic bekennt sich zu den Königsblauen

Gelsenkirchen Matija Nastasic ist eine feste Größe auf Schalke. Der Serbe, der eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag verankert hat, bekennt sich zu den Königsblauen. Ein Wechsel kommt für den 24-Jährigen, der noch bis 2019 an Schalke gebunden ist, derzeit nicht infrage. Ganz anders sieht das bei einem seiner Teamkollegen aus.mehr...

Fußball: Bundesliga

Wer kommt, wer geht? Königsblaue Wechselgedanken

Gelsenkirchen Schalke-Trainer Domenico Tedesco hat derzeit ein Luxusproblem. Es gibt kaum Verletzte, sodass sich so manch namhafter Spieler auf der Ersatzbank wiederfindet. Jetzt könnte es im Kader der Königsblauen Veränderungen geben. Besonders auf der Seite der Abgänge könnte es Bewegung geben.mehr...

Niederlage in Leipzig

Ralf Fährmanns neuer Elfmeter-Trick zeigt Wirkung

Gelsenkirchen Schalkes Torhüter pariert einen Leipziger Strafstoß mit besonderer Technik. Verhindern kann er die 1:3 (0:1)-Niederlage gegen RB zwar nicht, er spricht aber nicht von einem Rückschlag. Vielmehr stehe die Entwicklung der Mannschaft im Vordergrund, so der Schalker Schlussmann.mehr...

Unglücklicher Auftritt

Abwehrchef Naldo und sein völlig gebrauchter Tag

Leipzig Schalkes Naldo stand am Samstagabend bei der Niederlage gegen RB Leipzig bei den entscheidenden Situationen im Mittelpunkt - allerdings meist unglücklich. Seine Mitspieler sehen andere Gründe für die Niederlage.mehr...