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Schalker A-Jugend verliert Finale um Deutsche Meisterschaft

U19-Trainer Elgert ist traurig und stolz zugleich

OBERHAUSEN Die A-Jugend des FC Schalke 04 hat den Gewinn der Deutschen Meisterschaft verpasst. Im Finale unterlagen die Königsblauen dem Nachwuchs von Hertha BSC 1:3. Schalke hat dennoch eine weitere Chance auf einen Titel.

U19-Trainer Elgert ist traurig und stolz zugleich

Schalkes Nassim Boujellab (l.) wird vom Herthaner Timo Hummrich beim Schussversuch gestört. Foto: imago

Als Schiedsrichter Frank Willenborg das 50. Finale um die Deutsche A-Jugendmeisterschaft abgepfiffen hatte, sanken die Schalker Spieler vor Enttäuschung auf den Rasen. Denn mit 1:3 (0:2) unterlagen die Schützlinge von Trainer Norbert Elgert der Mannschaft von Hertha BSC, die bei ihrer Premierenteilnahme in einem A-Jugend-Finale sofort erfolgreich war.

Ungewohntes Gefühl

Für Elgert war es dagegen ein ungewohntes Gefühl, denn nach drei Titeln (2006, 2012 und 2015) musste er sich erstmals mit der Schalker Mannschaft in einem Endspiel geschlagen geben. „Das tut mir persönlich sehr weh. Aber wir sind ein verdammt guter Vizemeister, meine Jungs können stolz auf sich sein“, so der Talentschmied.

Schalke erhofft sich viel von Serdar

Trainerteam forcierte den Wechsel des 21-Jährigen

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Stolz zu empfinden fiel unmittelbar nach dem Abpfiff allerdings schwer. Denn vor 9400 Zuschauern investierten die Königsblauen sehr viel, doch der Ertrag war demgegenüber sehr gering. Nur als Ahmed Kutucu in der 62. Minute mit einem abgefälschten Freistoß der 1:2-Anschlusstreffer gelang, keimte beim Schalker Anhang noch einmal Hoffnung auf, die Partie noch drehen zu können. Doch sieben Minuten vor Schluss besorgte Arne Meier, der bei der Hertha in der gerade abgelaufenen Bundesligasaison schon regelmäßig bei den Profis zum Einsatz kam, das entscheidende 3:1.

Berliner Standardspezialisten

In der ersten Hälfte erwiesen sich die Berliner als Standardspezialisten. Zunächst gelang Panzu de Angelo Ernesto nach einem Freistoß von Kapitän Florian Krebs die frühe Berliner Führung (9.) Und in der 26. Minute war es Krebs selbst, der mit einem sehenswerten und unhaltbaren Freistoß für das 2:0 sorgte.

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„Die erste Halbzeit war nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Vor allem in der Defensive haben wir dem Gegner zu viel Raum gelassen“, monierte Elgert, der mit dem Auftritt seiner Elf nach dem Seitenwechsel sehr zufrieden war. „Da waren wir dem 2:2 viel näher als die Berliner dem 3:1“, so der 61-Jährige.

Mannschaft mit Applaus verabschiedet

Insgesamt ist Elgert mit dem Saisonverlauf sehr zufrieden. Zwar steht noch das Landespokalfinale gegen Paderborn am Donnerstag auf dem Programm, doch egal, wie diese Partie ausgeht, der Schalker Nachwuchs hat bewiesen, dass er auch weiterhin zur deutschen Spitzenklasse zählt. So sahen es auch die S04-Fans, die ihre Mannschaft mit viel Applaus verabschiedeten.

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