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Was eine Saison im Mittelmaß für Schalke bedeutet

Kein internationaler Wettbewerb?

Der Blick auf die Bundesliga-Tabelle nach 14 Spieltagen fällt für jeden Schalke-Fan sehr ernüchternd aus. Der Rückstand zu einem Champions-League-Platz beträgt bereits neun Punkte, auch auf einen Europa-League-Platz sind es acht. Was ein Verpassen der internationalen Plätze bedeuten würde.

Gelsenkirchen

13.12.2016
Was eine Saison im Mittelmaß für Schalke bedeutet

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und Bayer 04 Leverkusen.

Der Schmerz über die verpasste Chance, näher an die internationalen Plätze zu rücken, wurde durch die unglückliche 0:1-Niederlage gegen Leverkusen, noch erhöht. „Wir haben aufopferungsvoll gekämpft und konnten uns am Ende leider nicht belohnen. Das ist sehr bitter“, sagte Johannes Geis. Und Manager Christian Heidel erklärte: „Für diese Leistung muss man sich alles andere als schämen. Wir haben einen einzigen Fehler gemacht bei dem Freistoß, der keiner war, und so das Gegentor bekommen.“

Doch weil Fußball nun einmal ein Ergebnissport ist, drohen die Königsblauen erstmals seit der Saison 2008/2009, wo sie am Ende nur Achter wurden, die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb zu verpassen. Das hätte Konsequenzen und würde die Arbeit von Heidel erschweren. Ohne internationalen Wettbewerb sind gute Spieler schwieriger zu bekommen und im Sponsoring würde es weniger Geld geben, weil die Verträge erfolgsabhängig ausgehandelt wurden.

Auf Erfolg angewiesen

Auch bei den infrastrukturellen Maßnahmen rund um die Veltins-Arena müsste das Tempo gedrosselt werden. Heidel hat zwar klar gestellt, dass für die Knappenschmiede investiert werde, aber andere Projekte müssten erst einmal aufgeschoben werden. Auch Schalke ist in dieser Hinsicht auf sportlichen Erfolg angewiesen.

Es gibt zwar noch die Möglichkeit, sich als DFB-Pokalsieger für die Europa League zu qualifizieren oder gar als Europa-League-Sieger sich einen Platz in den Play-offs der Champions League zu sichern, doch da ist der Wunsch wohl mehr Vater des Gedankens.

Heidel: "Heiße Spiele"

Die Europa-League-Zwischenrunde sollten die Blau-Weißen jedoch überstehen, denn mit PAOK Saloniki hat der Bundesligist bei der Auslosung eine lösbare Aufgabe vor der Brust. „Wenn ich sagen würde, ich wäre mit der Auslosung zufrieden, würde das bedeuten, PAOK wäre ein leichter Gegner. Aber das ist nicht der Fall. Wir richten uns auf zwei heiße Spiele ein“, sagte Heidel.

Doch zunächst will Schalke in den restlichen zwei Bundesligaspielen des Jahres gegen Freiburg und in Hamburg unbedingt für einen versöhnlichen Abschluss sorgen. „Wir haben vorher gesagt, dass noch neun Punkte bis zur Winterpause möglich sind. Jetzt sind es eben noch sechs“, so der Schalker Manager trotzig.

Verletzungspech

Ob die Königsblauen in der Winterpause auf dem Transfermarkt aktiv werden, ließ der 53-Jährige offen. Heidel: „Unser Kader ist nicht gerade klein, aber wir haben riesiges Verletzungspech. Ob wir etwas machen, ist noch nicht entschieden. Es kommen ja nach der Winterpause einige verletzte Spieler zurück. Das sind dann gefühlte Neuzugänge.“

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