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Nach Platzverweis: „Er ist gefallen wie ein Baby“

Schalkes Bentaleb schimpft über Stindl

Nabil Bentaleb wusste nach dem Schlusspfiff, was zu tun war. In der Kabine entschuldigte sich der Schalker Mittelfeldspieler für seine Rote Karte, die er schon nach zwölf Minuten beim 1:1 gegen Mönchengladbach gesehen hatte. Gleichzeitig schimpfte der 23-Jährige über Schiedsrichter Harm Osmers und Lars Stindl.

Gelsenkirchen

, 30.04.2018
Nach Platzverweis: „Er ist gefallen wie ein Baby“

Nabil Bentaleb und Lars Stindl geraten aneinander. Nach dieser Aktion war das Spiel für Schalkes Nummer zehn gelaufen. © dpa

Der Algerier machte aus seiner Erleichterung, dass sich seine Teamkollegen mit einer leidenschaftlichen Vorstellung den einen Punkt hochverdient erkämpft hatten, keinen Hehl.

Bentaleb: „Ich habe die Rote Karte nicht verdient“

„Ich habe die Rote Karte nicht verdient. Es war eine Handbewegung gegen Lars Stindl, weil dieser nach einem Foul direkt auf mich zukam. Der Schiedsrichter hat das nicht gesehen und daraufhin seinen Assistenten hinzugezogen, der 40 Meter entfernt stand. Dieser sagte, dass ich Rot sehen müsste,“ so Bentaleb.

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Bundesliga, 32. Spieltag: FC Schalke 04 - Borussia M'gladbach 1:1 (1:1)

28.04.2018
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia M'gladbach.© dpa
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia M'gladbach.© dpa
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia M'gladbach.© dpa

Auch Stindl bekam wegen seiner Art und Weise, wie er zu Boden ging, sein Fett weg. „Er ist gefallen wie ein Baby“, schimpfte der Schalker Mittelfeldakteur, der mit einer Sperre von mindestens zwei Spielen rechnen muss. Damit dürfte die Bundesligasaison für ihn gelaufen sein.

Hand im Gesicht

Immerhin räumte Bentaleb ein: „Ich hätte meine Hand nicht erheben dürfen.“ Und genau deshalb sieht das Regelwerk dann eine Rote Karte vor, egal wie schwer der jeweilige Gegenspieler getroffen wird.

Auch Trainer Domenico Tedesco gab zu: „Die Hand von Nabil hat im Gesicht von Lars Stindl nichts zu suchen. Das ist Fakt. Aber es war eine Aktion ohne Dynamik. Gelb hätte es auch getan.“ Auch für Sportvorstand Christian Heidel hätte diese Aktion nur eine Gelbe Karte nach sich ziehen dürfen. Seine Begründung: „Es war kein Schlag.“

Elfmeter nach Videobeweis

Zweiter Aufreger war der Elfmeterpfiff für Schalke, nachdem ein Schuss von Yevhen Konoplyanka vom Gladbacher Christoph Kramer mit der Hand geblockt worden war. Osmers ließ zunächst weiterlaufen, sah sich die Video-Bilder selbst dann aber noch einmal an und entschied auf Handelfmeter.

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Das Urteil von Tedesco fiel eindeutig aus: „Wie wir in dieser Saison schon Elfmeter gegen uns bekommen haben, kann ich nur sagen: Das war ein klarer Elfmeter. Klarer geht es gar nicht.“ Die Gäste sahen das natürlich ganz anders und reklamierten heftig, aber erfolglos. Die „verbalen Scharmützel“ (O-Ton-Heidel) dauerten auch noch nach dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Osmers an.

Tedeco lobt Harit und Konoplyanka

„Wir sind keine Messdiener, wenn es etwas zu diskutieren gibt“, betonte Heidel, der Schalke als moralischen Sieger sah. „Wenn man 80 Minuten in Unterzahl spielt und nicht viele Chancen des Gegners zulässt, gehen wir glücklich nach Hause,“ sagte der 54-Jährige.

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Tedesco, der kein Freund davon ist, einzelne Akteure herauszuheben, machte diesmal eine Ausnahme: „Meine Spieler haben sich aufgeopfert. Ich bin stolz darauf, dass insbesondere unsere beiden Achter Harit und Konoplyanka so gut und konsequent verteidigt haben.“

Hecking: „Man hat gesehen, was Schalke auszeichnet“

Selbst vom Gegner, der sich im Vorfeld des Spiels noch wenig schmeichelhaft über die Schalker Spielweise geäußert hatte, gab es Lob. „Man hat gesehen, was Schalke in dieser Saison auszeichnet: Die körperliche Robustheit, das sehr gute Spiel gegen den Ball und das schnelle Umschaltspiel,“ sagte Borussen-Trainer Dieter Hecking, der im Kampf um einen Europa-League-Platz nun am letzten Spieltag auf Schalker Schützenhilfe (gegen Frankfurt) hofft.

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