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Trainerteam forcierte den Wechsel des 21-Jährigen

Schalke erhofft sich viel von Serdar

Suat Serdar hatte verschiedene Vertragsangebote vorliegen. Letztlich entschied sich der 21-Jährige für Schalke 04. Ausschlaggebend für Serdars Entscheidung war laut eigener Angabe nicht nur die sportliche Perspektive.

Gelsenkirchen

, 23.05.2018
Trainerteam forcierte den Wechsel des 21-Jährigen

Suat Serdar jubelt künftig für den FC Schalke 04. © dpa

Als der FC Schalke 04 die Verpflichtung von Suat Serdar von Mainz 05 bekannt gab, löste dieser Transfer bei einigen Medienvertretern Erstaunen aus. Denn der langjährige Mainzer und jetzige Schalke-Sportvorstand Christian Heidel hatte immer betont, dass er keine Entscheidung mittragen werde, die seinem Stammklub schaden würde.

Begehrtes Objekt der Begierde

Verstieß Heidel also gegen seine Prinzipien? Diese Sichtweise wäre zu einfach. Denn Serdar hätte Mainz sowieso verlassen. Dank einer Ausstiegsklausel (10,5 Millionen Euro) war der U21-Nationalspieler auf dem Transfermarkt ein begehrtes Objekt der Begierde. Es gab mehrere Anfragen für den Mittelfeldspieler, darunter aus Hoffenheim. Heidel: „Wenn er nicht zu Schalke 04 gewechselt wäre, hätte er sich noch unter zwei, drei anderen Möglichkeiten entscheiden können.“

Der Schalker Sportvorstand kannte zwar die Qualitäten von Serdar, denn er stattete ihn zu Mainzer Zeiten im August 2015 mit seinem ersten Profi-Vertrag aus, doch die treibenden Kräfte bei diesem Transfer waren zwei andere Personen. Zum einen Trainer Domenico Tedesco, der Serdar unbedingt in seinem Kader haben wollte. „Er ist ein sehr talentierter Spieler, der seine Qualitäten in der Bundesliga schon unter Beweis gestellt hat - und der aus unserer Sicht trotzdem noch über viel Entwicklungspotenzial verfügt“, betonte der 32-Jährige. Und fast noch größer war das interne Empfehlungsschreiben für den Mainzer von Peter Perchtold. Der Schalker Co-Trainer hatte Serdar in Mainz noch persönlich trainiert und äußerte sich überzeugt davon, dass der Mittelfeldspieler das Potenzial besitze, um auf Schalke sportlich den nächsten Schritt zu tun.

Verschiedene Gründe für Vereinswechsel

Für den Mittelfeldspieler waren noch andere Faktoren ausschlaggebend. Neben den „guten Gesprächen mit den Schalker Verantwortlichen“ führte der 21-Jährige auch die Arena („Das schönste Stadion in Deutschland“) und die Schalker Fans („überragend“) als Gründe für den Vereinswechsel an.

Während Serdar jetzt Urlaub genießt, geht die Saison für einige Schalker Nationalspieler auch ohne WM-Teilnahme noch weiter. So stehen Alessandro Schöpf und Guido Burgstaller im Kader der österreichischen Nationalmannschaft für die Länderspiele gegen Russland, Brasilien und Deutschland.

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