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Polen ist Geheimfavorit

Wem Raúl bei der EM alles den Titel zutraut

Gelsenkirchen Viele spanische Anhänger hätten sich sein Comeback in der spanischen Nationalmannschaft gewünscht, doch Raúl González Blanco steht nicht im Aufgebot für die Europameisterschaften 2012, das Trainer Del Bosque jetzt bekannt gab.

Wem Raúl bei der EM alles den Titel zutraut

Raúl wechselt zum Club Al Sadd in den Katar. Foto: Bernd Thissen

Del Bosque hatte zwar ernsthaft darüber nachgedacht, Raúl nach zwei starken Jahren in der Bundesliga beim FC Schalke 04 wieder zu berücksichtigen. Doch die Ankündigung des 34-Jährigen, seine Karriere geruhsamer in Katar ausklingen zu lassen, ließ Del Bosque von seinem Plan dann doch wieder Abstand nehmen. Raúl ist darüber nicht böse, sondern lobt den spanischen Nationaltrainer in den höchsten Tönen: „Die spanische Mannschaft ist eine sehr homogene Einheit, was auch auf den Trainer zurückzuführen ist. Die Mannschaft spielt nicht nur sehr attraktiven Fußball auf hohem Niveau, sondern ist dabei auch erfolgreich. Das war nicht immer so.“ Für die Europameisterschaft sieht Raúl das spanische Team auf einem guten Weg: „Trotz einiger Verletzungsprobleme gehört Spanien zu den Favoriten. Wer als Titelverteidiger anreist, der darf sich auch Chancen ausrechnen, sehr weit zu kommen.“ Damit das gelingt, ist für Raúl ein guter Start in das Turnier sehr wichtig: „Die Konkurrenz ist sehr stark. Doch sollte Spanien erfolgreich beginnen, sind die Aussichten sehr gut.“ Deutschland, England und Holland stuft Raúl als Mitfavoriten auf den Titel ein. Einen Geheimfavoriten hat er auch: „Polen als Ausrichter könnte für eine Überraschung sorgen.“ In seinem letzten Interview mit S04tv hat er nochmals warme Worte gefunden für seinen „königsblauen“ Arbeitgeber: „Diese zwei Jahre sind absolut herausragend gewesen. Die werde ich nie vergessen und wie ich gesehen habe, werden die Leute mich auch nicht so schnell vergessen.“ Er habe jedes Spiel und jede Reise genossen. Nicht zuletzt auch deshalb ist eine Rückkehr zu den „Königsblauen“ nicht ausgeschlossen. So sagte Raúl: „Man weiß nie, wo das Schicksal einen im Leben hintreibt. Meine Familie und ich haben hier jedenfalls sehr gut gelebt.“ Er wünsche sich, dass einer seiner Jungs irgendwann ebenfalls bei den Schalkern spielen werde. „Vielen Dank, ich danke euch für eure Herzlichkeit. Ich wünsche euch alles Glück dieser Welt, komme was wolle. Ich werde weiter Schalke-Fan sein und hoffe auf die allergrößten Erfolge!“ 

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