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Ärgerlich, aber gerecht

BOCHUM Als Christoph Dabrowski in der 50. Minute zur 2:0-Führung für den VfL Bochum einköpfte, freute sich der VfL-Anhang schon über die Wiedergutmachung für den enttäuschenden Auftritt in Karlsruhe. Nur eine Minute später fiel das Anschlusstor - zu früh, um ein Happy End feiern zu können.

Ärgerlich, aber gerecht

Tor in der EM-Qualifikation: Stanislav Sestak.

"Es ist schon ärgerlich, dass wir eine 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben haben, räumte Marcel Koller in seinem Resümee der 90 Minuten ein. "Der Anschluss ist einfach zu schnell gefallen. Das hat den Wolfsburgern noch einmal Mumm gegeben und uns entscheidend zurückgeworfen."

Den Bochumern gehörte die erste Halbzeit mit engagiertem Spiel und aggressivem Zweikampfverhalten, mit dem sich die Mannschaft auch die Führung verdiente. Marcel Koller hatte das Gesicht der Anfangsformation ein wenig verändert. Der in Karlsruhe enttäuschende Marc Pfertzel gehörte gar nicht zum Aufgebot, für den Franzosen stand der Schwede Matias Concha in der Start-Elf. Shinji Ono saß auf Bank, während Mimoun Azaouagh die Rolle des Spielmachers übernahm. Auf der rechten Seite gab Slawo Freier sein Comeback im rewirpowerSTADION, während Sestak und Hashemian erneut das Angriffsduo bildeten.

Zuerst kontrolliert

Der Gastgeber hatte die Begegnung im ersten Durchgang weitgehend unter Kontrolle, die jedoch nachließ, als bei dem einen oder anderen VfL-Kicker die Kräfte schwanden. Erst dann, und mit dem schnellen Anschlusstor im Rücken, gelang es den Wolfsburgern, "ein anderes Gesicht zu zeigen", wie es Trainer Felix Magath formulierte. "Letzendlich können wir über diesen Punkt aber nicht glücklich sein," so Magath.

Was einigen VfL-Fußballern zum Ende der Partie neben der Kraft noch fehlte, war die Fähigkeit, "den Rhythmus des Gegners zu brechen", wie es Marcel Koller erklärte. "Als der Druck der Wolfsburger größer wurde, hätten wir kompakter vorgehen müssen und nicht nur vor unserem Tor verteidigen dürfen." Erst unmittelbar vor dem Schlusspfiff setzte der Gastgeber wieder Akzente und freute sich schon über einen dritten Treffer durch den eingewechselten Sinan Kaloglu. Doch Schiedsrichter Michael Kempter gab das Tor wegen Abseitsstellung nicht. So hätte er auch beim 2:0 von Christoph Dabrowski entscheiden können, doch in dieser Szene erkannte das Schiedsrichtergespann die Regelwidrigkeit nicht.

In der 2. Hauptrunde des DFB-Vereinspokals muss der VfL Bochum am 23./24. September beim Hamburger SV antreten. Nationalspielerin Linda Bresonik zog das Los am Sonntagabend. 

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