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"Arminia muss man schlagen"

BOCHUM Ob er seinen zwei Bundesliga-Einsätzen am Samstag den dritten folgen lassen darf, weiß René Renno noch nicht. Sicher ist jedoch: die Ungewissheit darüber belastet den VfL-Torhüter nicht.

"Arminia muss man schlagen"

VfL-Torhüter René Renno möchte Samstag spielen.

Mittwoch spulte der 28-Jährige zusammen mit Torwarttrainer Peter Greiber und seinen beiden Konkurrenten auf der Torhüterposition, Jan Lastuvka und Philipp Heerwagen, routiniert das Übungsprogramm ab. Und machte anschließend deutlich, dass er in besagter Frage gegenüber den Medienvertretern keinen Informationsvorsprung hat. "Ich weiß noch nicht, ob ich am Samstag spielen werde. Aber ich werde mich so vorbereiten, als ob es der Fall ist."

Gelegenheit, dies so oder in ähnlicher Form mitzuteilen, hatte der Torhüter in den vergangenen Tagen reichlich. Renno ist ein gefragter Gesprächspartner. Die Medien interessieren sich plötzlich für den Mann, der noch vor drei Wochen die Nummer drei in der Bochumer Torhüter-Hirarchie war.

Gute Karten in der Hand

Zur Aufhellung in der Towart-Frage konnte am Mittwoch auch Trainer Marcel Koller nicht beitragen. Der Schweizer beteiligte sich nur kurzzeitig am Training und machte sich dann auf den Weg nach Frankfurt, wo im Rahmen des EM-Qualifikationsspiels zwischen Deutschland und Wales die Bundesliga-Trainer tagten.

Dass er nach zwei Einsätzen mit zwei Siegen nicht die schlechtesten Karten in der Hand hält, weiß René Renno auch. Denn Marcel Koller hat bereits laut darüber nachgedacht, dass man ein erfolgreiches Team nicht zwangsläufig umbauen muss. "Es wäre natürlich eine feine Sache, weiter im Tor zu bleiben", sagt Renno. Zumal der gebürtige Berliner ganz konkrete Vorstellungen vom Vergleich mit der Konkurrenz aus Ostwestfalen hat. "Ein Gegner auf Augenhöhe, wie man in letzter Zeit ja so schön sagt. In einem Heimspiel muss man Arminia Bielefeld auf jeden Fall schlagen."

Dann hätte der VfL Bochum 18 Punkte auf dem Konto und weitere drei Spiele in der Hinserie, um den Abstand zu den Abstiegsrängen noch deutlicher zu gestalten. "Die Saison ist dann zwar noch nicht beendet", findet René Renno, "aber es könnten trotzdem sehr schöne Weihnachten für uns werden."

Entscheidende Monate

Die Monate November und Dezember könnten auch entscheidenden Einfluss auf die weitere sportliche Zukunft von René Renno nehmen. Der Schlussmann, der 2005 vom Revier-Nachbarn Rot-Weiß Essen zur Castroper Straße wechselte, besitzt noch einen bis zum Saisonende laufenden Vertrag. Weitere Einsätze und gute Leistungen wären starke Argumente für eine Verlängerung des Engagements beim Erstligisten. "Ich würde gerne hier bleiben", erklärt der 28-Jährige, "meine Familie fühlt sich sehr wohl, wir haben hier unseren Freundeskreis aufgebaut, die Kinder ebenso." Und der VfL hat einen Torhüter, der zur Stelle ist, wenn man ihn braucht und der in einer schwierigen Phase mitgeholfen hat, den Abwärts- in einen Aufwärtstrend umzuwandeln.

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