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Vier Niederlagen in Serie

Bochum kassiert immer wieder die gleichen Gegentore

BOCHUM Furios spielte der VfL Bochum zwischen zeitig nach der Trainerübernahme durch Gertjan Verbeek. Aktuell allerdings stehen vier Niederlagen in Serie zu Buche. In den letzte Partien war immer deutlicher zu erkennen, dass sich die Gegner bereits auf das auf Offensive ausgerichtete System des Holländers eingestellt haben.

Bochum kassiert immer wieder die gleichen Gegentore

Zuletzt hagelte es für den VfL um Trainer Gertjan Verbeek vier Niederlagen in Serie.

Gegen den 1.FC Kaiserslautern (0:2) hat sich der VfL zunächst gut befreien können. „Die Spieler haben gut angefangen. Die ersten 30 Minuten waren o.k.“, attestierte Verbeek. Dennoch gingen dann die Gäste in Führung (31.) - und deckten dabei mal wieder eine der Bochumer Dauerbaustellen auf.

Drittschlechteste Abwehr

Mit 45 erzielten Toren hat der VfL nach Ingolstadt (48) die zweitbeste Offensive. Mit 47 Gegentreffern hingegen nach Union Berlin (48) und Schlusslicht St. Pauli (49) die drittschlechteste Abwehr.

2. Bundesliga, 30. Spieltag: VfL Bochum - 1. FC Kaiserslautern 0:2 (0:0)

Bilder der Partie Bochum gegen Kaiserslautern.
Bilder der Partie Bochum gegen Kaiserslautern.
Bilder der Partie Bochum gegen Kaiserslautern.
Bilder der Partie Bochum gegen Kaiserslautern.
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Bilder der Partie Bochum gegen Kaiserslautern.
Bilder der Partie Bochum gegen Kaiserslautern.
Bilder der Partie Bochum gegen Kaiserslautern.
Bilder der Partie Bochum gegen Kaiserslautern.
Bilder der Partie Bochum gegen Kaiserslautern.
Bilder der Partie Bochum gegen Kaiserslautern.
Bilder der Partie Bochum gegen Kaiserslautern.
Bilder der Partie Bochum gegen Kaiserslautern.
Bilder der Partie Bochum gegen Kaiserslautern.

Zu oft kassiert Bochum immer wieder die gleichen Gegentore. Bei Bällen an das kurze Fünfmeterraumeck herrscht in der VfL-Defensive höchste Alarmstufe. Zahlreiche Gegentreffer haben die Blauweißen auf diese Weise kassiert. Noch eklatanter treten zwei weitere Fehlerquellen zu Tage:

13 Gegentore nach verlorenen Kopfballduellen

Satte 13 Gegentore musste der VfL nach verlorenen Kopfballduellen hinnehmen. So erzielte u.a.  Kaiserslautern am Freitag das 0:2. Zehn Mal köpften die gegnerischen Angreifer direkt ein, drei weitere Male konnten sie das Leder mit dem Kopf zu einem einschießenden Mitspieler verlängern. Meistens ging eine Flanke an den kurzen Pfosten voraus.

13 Gegentore nach ruhenden Bällen

Ebenfalls 13 Gegentore kassierte der VfL nach sogenannten ruhenden Bällen. Beim 0:3 im Hinspiel gegen 1860 München wurden zwei Freistoßflanken ins Netz eingenickt, sage und schreibe elf Mal rappelte es im Anschluss an eine Ecke. Ebenfalls auffällig: Fünf Mal hatte Bochum nach Ecken die Situation scheinbar schon bereinigt, doch dann stachen Aue, Darmstadt und Ingolstadt (vor der Winterpause) sowie Braunschweig und abermals Darmstadt mit dem sogenannten zweiten Ball doch noch zu.

An diesen Anfälligkeiten konnte auch Verbeek nichts ändern, obwohl dessen offensive Taktik auch deshalb auf den VfL zugeschnitten ist, weil der Coach dadurch versucht, die defensiven Schwachstellen aus dem Fokus zu nehmen. Geholfen hat es hinten nicht. Bei einer derartigen Fehler-Anhäufung sind wohl eher Konzentration, Einsichtsfähigkeit oder individuelle Klasse zu hinterfragen.

20 Gegentore nach Standards

Insgesamt bekam der VfL aus Standardsituationen sogar 20 Gegentore. Elf nach Ecken, zwei nach Freistößen aus dem Halbfeld, zwei durch direkte Freistöße, vier per Elfmeter – und dann darf man durchaus auch den simplen Einwurf hinzuzählen, mit dem Union Berlin beim Verbeek-Einstand die gesamte Bochumer Defensive durcheinandergewirbelt hatte. Immerhin ist der VfL zumindest auf einen solchen Bauerntrick danach nicht noch einmal hereingefallen.

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