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Der VfL entwickelt sich

BOCHUM Der 250. Bundesliga-Heimsieg des VfL Bochum wird eingehen in die Statistik als ein Erfolg, der müheloser als befürchtet erzielt wurde.

Der VfL entwickelt sich

Stanislav Sestak (links) bereitete zwei Tore vor.

Und der bei späterer Betrachtung bewertet werden könnte als richtungsweisend für die Umsetzung der bei Saisonbeginn ausgegebenen Ziele.

Drei Siege in Serie haben den VfL auf einen sicheren Mittelfeldplatz gehievt, der der Mannschaft nicht nur für das noch ausstehende Restprogramm der Hinrunde weiteres Selbstvertrauen geben wird. Erste Beweise dafür lieferten die Aussagen der VfL-Kicker unmittelbar nach dem Abpfiff. Exemplarisch der Kommentar von René Renno, der zum dritten Mal in Folge im Tor stand und mit dem VfL überhaupt noch kein Pflichtspiel verloren hat: "Jetzt haben wir auch auf Schalke nichts zu verlieren und gehen mit großem Selbstvertrauen ins Derby."

Alles mitnehmen

Marcel Koller bemühte sich unterdessen, die Euphorie in geordnete Bahnen zu lenken: "Wir dürfen jetzt nicht denken, dass wir uns von der Abstiegszone entfernt und damit nichts mehr zu tun haben. Wir haben noch drei Spiele und wollen jeden Punkt mitnehmen, den wir kriegen können", erklärte der Schweizer. Auch die für den VfL tabellentechnisch günstigen Resultat der Mitkonkurrenten, interessieren Koller nur am Rande: "Wir müssen uns weiterhin nur auf uns konzentrieren. Wenn die anderen dann auch noch für uns spielen, ist das umso schöner."

Bochums Trainer durfte zufrieden Entwicklungsfortschritte bei seinem Ensemble registrieren. Die Abwehr hat sich mit Torhüter René Renno bestens arrangiert und nach dem Auswärtssieg in Duisburg erneut "zu null" gespielt. Im defensiven Mittelfeld entwickelt sich der sachliche Daniel Imhof an der Seite des routinierten Christoph Dabrowski zu mehr als nur einer Alternative für den Kapitän Thomas Zdebel. Und in der Offensive finden sich gerade die Neuzugänge Marcin Mieciel und Stanislav Sestak zu einem treffsicheren Duo zusammen. Wobei Sestak nicht nur als Torschütze (sechs Treffer), sondern auch als Vorbereiter (sieben Assists) seinen Wert für die Mannschaft unterstreicht. Während Sestak am Samstag in seinem "Privatduell" mit Bielefelds südafrikanischem Torhüter Rowen Fernandez mehrfach in aussichtsreicher Position scheiterte, assistierte er dafür erfolgreich seinem Sturmpartner Mieciel bei dessen Doppelpack.

Unter Druck gestanden

Mieciels Tore freuten auch den Trainer: "Marcin stand schon unter Druck, weil es für ihn bei seinem Comeback in der Bundesliga noch nicht so gut lief", erklärte Koller. Inzwischen zeichnet sich ab, dass beim Aufstellen der Hinrunden-Bilanz auch der Pole zu den Gewinnern im VfL-Team gezählt werden wird.

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