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Ein Punkt für die Moral

DORTMUND Wieder kein Sieg für den VfL Bochum, aber ein hochverdientes 1:1 im B1-Derby bei Borussia Dortmund, das sich als eminent wichtig für die Moral im Kampf um den Klassenerhalt erweisen könnte.

Ein Punkt für die Moral

<p>Anthar Yahia (von links) und Mimoun Azaouagh gratulieren Thomas Zdebel zu seinem Führungstreffer gegen den BVB.</p>

 

In der Tabelle hat das Remis aktuell nur wenig Auswirkungen, aber für das Innenleben des Teams war der erkämpfte Zähler eine Wohltat.

Die Voraussetzungen hätten unterschiedlicher nicht sein können. Während sich die Dortmunder als Tabellensiebter und mit einem 1:0-Erfolg beim 1. FC Köln im Rücken entspannt auf die Auseindersetzung mit dem VfL vorbereiten durften, warteten die Bochumer vor dem Anpfiff seit sechs Spielen auf ihren zweiten Saisonsieg. Entsprechend eindeutig verliefen die Vorwetten: in Umfragen und bei den üblichen Prognosen wollte kaum jemand einen Cent auf die Bochumer setzen.

Trainer Marcel Koller hatte auf die zuletzt enttäuschenden Vorstellungen seiner Mannschaft reagiert und personelle sowie taktische Umstellungen vorgenommen. Für den gesperrten Christoph Dabrowski kehrte Kapitän Thomas Zdebel ins defensive Mittelfeld zurück, Oliver Schröder ersetzte Rechtsverteidiger Marc Pfertzel, Philipp Bönig rückte auf die linke Seite der Abwehrkette, während Christian Fuchs links vorgezogen in der Raute spielte. Als zweite Spitze neben Sinan Kaloglu lief Vahid Hashemian auf.

Die Bochumer hatten nicht vor, sich im Signal-Iduna-Park vorführen zu lassen. Sie spielten mit, suchten immer wieder Mimoun Azaouagh als Anspielstation und brachten sich energisch in die Zweikämpfe ein. Bei den Aktionen, die vor das Tor von Weidenfeller führten, fehlte es mitunter jedoch an Präzision. So hätte Slawo Freier seine Chance (24.) mit mehr Cleverness ausspielen müssen. Der Treffer, der ihm noch verwehrt blieb, konnte dann drei Minuten später Thomas Zdebel gut geschrieben werden. Im Anschluss an eine Ecke setzte der Kapitän den Ball mit einem satten Pfund in die Maschen und ließ Weidenfeller keine Abwehrchance. Diese Führung hatte sich der VfL verdient.

Wenig von Dortmunder Seite deutete darauf hin, dass sich an dem Resultat etwas ändern sollte. Bis der BVB kurz vor dem Pausenpfiff praktisch aus dem Nichts einen Konter fuhr und durch Zidan zum 1:1 ausglich. Es war für den VfL bereits das achte Gegentor nach einem Konter - in der Liga der Spitzenwert, auf den die Bochumer gerne verzichten würden.

Die VfL-Kicker steckten den Rückschlag weg, arbeiteten fleißig weiter, registrierten aber auch, dass der BVB nach einer Stunde probierte, die Intensität zu erhöhen. Was ihm nicht besonders gut gelang, weil der VfL weiter aufopferungsvoll kämpfte und dagegen hielt. Fünf Minuten vor dem Ende hätte Azaouagh sogar zum Sieg einköpfen können, kurz danach strich ein Schuss von Fuchs knapp am BVB-Tor vorbei.

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