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Eine gute Halbzeit reicht nicht

BOCHUM Ein Derby-Auftritt in der Schalker Veltins-Arena, wie er dem VfL Bochum am Samstag (30.) bevorsteht, ist immer noch ein besonderes Erlebnis. Darüber und über das aktuelle Leistungsvermögen des VfL sprachen wir mit Innenverteidiger Marcel Maltritz.

Eine gute Halbzeit reicht nicht

Innenverteidiger Marcel Maltritz.

Die VfL-Sympathisanten wussten nach dem 2:2 gegen Wolfsburg nicht so recht, ob sie sich über zwei verlorene Punkte ärgern oder über eine Leistungssteigerung ihrer Mannschaft gegen einen hoch gehandelten Konkurrenten freuen sollten.

Marcel Maltritz: Im Vergleich zu unserem Auftritt in Karlsruhe war das Spiel gegen Wolfsburg schon mal eine Riesensteigerung im spielerischen Bereich und auch in Bezug auf unser aggressives Auftreten. Das Spiel hat jedenfalls gezeigt, dass wir uns weiterentwickeln und auch noch genügend Luft nach oben haben.

Es handelt sich also um einen Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist?

Marcel Maltritz: Genauso ist es. Vom Pokalspiel in Münster zu Karlsruhe gab es keine Steigerung, aber danach haben wir viel bewusster trainiert, obwohl wegen der zahlreichen Länderspielabstellungen gar nicht so viele Spieler da waren. Es wurde im Training viel gesprochen, so muss es eigentlich immer sein.

Wie lange dauert es denn noch, bis der VfL sein Potenzial komplett abrufen kann?

Marcel Maltritz: Das geht sicher nicht von heute auf morgen, es darf aber auch nicht 17 Spieltage dauern.

Gastgeber Schalke ist bekannt für seine gefährlichen Standards. Was kann man dagegen tun?

Marcel Maltritz: Am besten alle Standardsituationen vermeiden. Schalkes Standards sind immer brandgefährlich, damit haben auch andere Mannschaften ihre Probleme. Wir müssen natürlich höllisch aufpassen und sollten versuchen, Freistöße für Schalke in der Nähe unseres Strafraums zu vermeiden.

An das letzte Spiel auf Schalke hat der VfL Bochum keine guten Erinnerungen (0:1-Niederlage, die Red.).

Marcel Maltritz: Nein, wirklich nicht. Den ersten Durchgang haben wir praktisch verschlafen, in der zweiten Halbzeit hatten wir Chancen, um zumindest ein Unentschieden zu erzielen. In der Arena ist immer ein Riesenalarm. Da muss man sich gut konzentrieren und auf dem Platz viel schreien, um die Ordnung immer wieder herzustellen. Das letzte Spiel dort hat aber auch gezeigt, dass eine gute Halbzeit in Schalke nicht reicht, um von dort Punkte mitzunehmen.

Schalke hat am Mittwochabend in der Champions-League-Qualifikation deutlich verloren und spielt nun im UEFA-Cup. Welches Resultat hätten Sie sich für das Spiel gewünscht?

Marcel Maltritz: Ich hätte mir gewünscht, dass die Schalker über 120 Minuten ein intensives Spiel hätten führen müssen und sich dann für die Champions League qualifizieren. Bei aller Rivalität im Revier: Es wäre für den deutschen Fußball nicht schlecht gewesen, wenn drei Bundesliga-Vereine in der Champions League spielen.

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