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Koller: Wir steigen nicht ab!

BOCHUM Marcel Koller ist derzeit nicht zu beneiden. Feige ist der Coach des VfL aber gewiss nicht. Beim Fan-Abend stand er gemeinsam mit Co-Trainer Frank Heinemann rund 120 Anhängern drei Stunden lang Rede und Antwort.

Koller: Wir steigen nicht ab!

VfL-Trainer Marcel Koller

 

"Jeder hat seine Meinung vertreten. Es ist gut, wenn man sich Auge in Auge gegenübersteht", meinte der Coach nach der Diskussion rund um die Mannschaft, die aktuelle Lage und nicht zuletzt um seine Person.

Der offene Austausch mit den Anhängern war für den Schweizer Neuland: "So etwas hatte ich auch als Spieler noch nicht gekannt." Teilweise waren die Angriffe recht massiv, doch der Coach war darauf vorbereitet: "Ich laufe ja nicht blind, taub oder stumm durch die Gegend."

Koller gestand ein, dass "ich schlaflose Nächte habe. Aber wir werden nicht alles auf den Kopf stellen". Dann merkte er an: "Die Situation ist absolut bescheuert, für alle, die mit dem Herz beim VfL sind. Aber die Situation ist keineswegs aussichtslos."

Natürlich kam auch "die Trainerfrage" auf den Tisch. "Ich würde zurücktreten, wenn ich die Mannschaft nicht mehr erreichen würde", erklärte Koller. Weil dies aber offenkundig nicht der Fall ist, stellte auch VfL-Sportchef Thomas Ernst klar: "Es gibt keine Trainer-Diskussion."

Die Frage, ob er mit dem VfL auch in die 2.Liga gehen würde, beantwortete Marcel Koller  klipp und klar: "Ich gehe nicht mit dem VfL in die 2.Liga - weil wir nicht absteigen!"

Den Fragen gestellt

Bei den Fans kam es gut an, dass sich Heinemann und Koller den kritischen Fragen gestellt haben. "Es gab Dinge, die richtig gut erkannt worden sind, und daran versuchen wir zu arbeiten", verspricht der Chefcoach und geht ins Detail: "Standards in der Offensive, die individuellen Fehler in der Defensive, der Umstand, dass zu viele Halbzeiten in einem Spiel nicht so waren wie die andere."

In diesem Zusammenhang stellte Frank Heinemann im Rückblick auf das Hoffenheim-Spiel (1:3) klar, was Koller dem Team in der Pause mit auf den Weg gegeben habe: "Wir haben nur eine Chance, den Platz als Sieger zu verlassen, wenn wir genauso weiter spielen wie in den ersten 45 Minuten." Und um Fakten wie Formschwächen oder Verletzungen kommt sowieso niemand herum.

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