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VfL-Team entwickelt sich

BOCHUM Nachdem das Revierderby knapp eine halbe Stunde alt war, hatte sich VfL-Trainer Marcel Koller fest vorgenommen, seiner Mannschaft während der Pausenansprache ordentlich die Meinung zu geigen.

VfL-Team entwickelt sich

Christoph Dabrowski (links) im Zweikampf mit MSV-Kicker Ivica Grlic.

Dann traf Daniel Imhof in der MSV-Arena zur Bochumer Führung und beruhigte gleichzeitig seinen aufgebrachten Trainer. Das Tor hatte auch beruhigende Wirkung auf das Bochumer Spiel, das bis dahin nicht gerade von unerschütterlichem Selbstvertrauen geprägt war. "Ich hatte schon gedacht, dass wir etwas sicherer auftreten", meinte Koller in seiner Nachbetrachtung, aber offensichtlich haben die vielen Misserfolge vor dem erlösen 5:3 gegen Wolfsburg beim VfL im mentalen Bereich tiefe Spuren hinterlassen.

Kollers Hoffnung, dass "mit größerem Abstand zum Strich Ruhe und Selbstvertrauen möglichst schnell zurückkehren", ist nicht nur berechtigt, sondern dringend geboten, denn die Hinrunde ist längst noch nicht gerettet. Beim Blick auf das Restprogramm der Hinserie wird jedoch deutlich, dass sich dem VfL eine große Chance bietet. Die Chance nämlich, aus den noch verbleibenden Spielen gegen Bielefeld, Schalke, Karlsruhe und Rostock so viele Punkte mitzunehmen, dass es sich entspannt in die Winterpause gehen lässt.

Zurück in die Erfolgsspur

"Ich habe in den vergangenen Wochen versucht, bei uns den Teamgeist ein bisschen weiter zu entwickeln", erklärte der VfL-Trainer, der nicht nur in Ansätzen sah, dass über diese Maßnahme der Weg in die Erfolgsspur zurückführt. Defizite bei der individuellen Qualität seiner Kicker will Koller ausgleichen mit Lauf-, Kampf- und Hilfsbereitschaft innerhalb seines Teamgefüges.

In Duisburg gab es dazu zahlreiche Ansätze. Besonders auffällig war die Unterstützung für Torhüter René Renno, der zum zweiten Mal spielte, zum zweiten Mal mit dem VfL gewann und den Bochumern das zweite "zu-Null-Resultat" in dieser Saison bescherte. Renno selbst erledigte seine Arbeit erneut unaufgeregt, und wenn er mal unorthodox die Bälle parierten musste, gab`s sofort aufmunternte Unterstützung von den Mannschaftskollegen.

Ob Renno auch in 14 Tagen gegen Bielefeld im Tor steht, ließ Marcel Koller jedoch offen. "Ich werde mir das genau ansehen", sagt der Schweizer, "aber René hat jetzt gute Argumente, die für ihn sprechen."

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