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VfL verplempert 45 Minuten

BOCHUM Zumindest in diesem Punkt waren sich die VfL-Fans und Marcel Koller einig: "So eine katastrophale Halbzeit habe ich von meiner Mannschaft schon lange nicht mehr gesehen," resümierte der VfL-Trainer.

VfL verplempert 45 Minuten

VfL-Kicker Joel Epalle sorgte für frischen Wind.

Die ersten 45 Minuten beim 2:3 gegen Berlin verplemperten die Bochumer komplett, die Zeit fehlte dann bei der anschließenden Aufholjagd. Immerhin: Die zweite Spielhälfte vermittelte den Eindruck, dass der VfL den Kampf um den Klassenerhalt doch ernsthaft als Aufgabe ansieht, die man nur mit Entschlossenheit und leidenschaftlichem Einsatz bewältigen kann.Kollers Kabinenpredigt

Inwieweit Kollers Kabinenpredigt der entscheidende Beitrag zur Leistungssteigerung der Mannschaft war, lässt sich nur schwer ermitteln. Verbunden war die stark verbesserte Qualität des Bochumer Auftritts auf jeden Fall mit drei Personalien: Mit den eingewechselten Christian Fuchs, Stanislav Sestak und Joel Epalle kam Betrieb ins Bochumer Spiel. Christian Fuchs löste hinten links Philipp Bönig ab, war dann aber oft vorne links zu finden. Der Österreicher spielte aggressiv, schaltete sich immer wieder ins Spiel nach vorne ein und sorgte mit seinen Standards stets für Gefahr vor dem Hertha-Tor.

Frischer Wind wehte auch dank Stürmer Stanislav Sestak, der den enttäuschenden Sinan Kaloglu ablöste. Gerade fünf Minuten auf dem Feld, markierte der Slowake nicht nur seinen dritten Saisontreffer, sondern überzeugte auch mit seinem Tempospiel. Zusammen mit Mieciel bildete Sestak im zweiten Abschnitt ein Stürmerduo, das die Bezeichnung "torgefährlich" tatsächlich verdiente.

Liebling Joel Epalle

Und schließlich machte sich auch die Einwechselung von Joel Epalle vorteilhaft bemerkbar. Epalle bot, was die Fans sehen wollen: klare Zuspiele nach vorne, kompromisslos in den Zweikämpfen und belastbar in der Defensive. Der Kameruner, Liebling der Ostkurve, scheint seine Zehprobleme weitgehend überstanden zu haben. Während Marcel Koller gegen Hertha zunächst der Anfangsformation vertraute, die in Hannover ein ordentliches Spiel abgeliefert hatte, spricht nun einiges dafür, dass am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Hamburg jene Kicker zur Startformation gehören werden, die am Samstag beim Abpfiff auf dem Platz standen. 

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