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Neue Rampe

AG Muttentalbahn hat Waggon barrierefrei umgebaut

BOMMERN Einen barrierefreien Waggon gibt es ab sofort für die kleine Feldbahn an der Zeche Theresia. So können künftig Rollstuhlfahrer, aber auch Eltern mit Kinderwagen problemlos mit dem kleinen Bähnlein fahren.

AG Muttentalbahn hat Waggon barrierefrei umgebaut

Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer an der Feldbahn garantiert die neue Rampe. Hannsjörg Frank zeigt wie leicht das neue Hilfsmittel zu bedienen ist. Einweihung ist im Rahmen des großen Muttentalfestes.

Ein Waggon des Schmalspurzuges wurde komplett umgebaut: Die Sitzbänke entfernt und die Seiten mit einer Verkleidung gesichert. Mit Hilfe einer professionellen Euro-Rampe können jetzt alle Rollstuhlfahrer im Waggon Platz nehmen. „Die Rampe habe ich bei einem Behindertenfahrzeug entdeckt“, erzählt Hannsjörg Frank von der Arbeitsgemeinschaft Muttentalbahn. „Und sofort hatte ich eine konkrete Vorstellung, wie wir so ein Ding bei uns nutzen könnten. Dann haben wir uns informiert. Gute Kontakte geknüpft und einen super Einkaufspreis ausgehandelt.“

Sponsor dieser Rampe ist die Volksbank Bochum-Witten. Der Betrieb ist denkbar einfach – manuell im einhändigen Betrieb lässt sich die Rampe ausklappen. Man braucht dazu keine High-Tech-Hydraulik. Die Einsteighilfe ist 2,40 Meter lang, 80 Zentimeter breit und hat eine Tragkraft von 300 Kilogramm. Selbstverständlich TÜV geprüft. Der Probelauf an den drei Haltestellenpunkten der Feldbahn hat reibungslos geklappt. In dem umgebauten Waggon gibt es Platz für zwei „Rollis“. Zusätzliche Sitzplätze für die beiden Begleitpersonen sind auch vorhanden. Offiziell in Betrieb genommen wird die Rampe am Sonntag, 3. April, im Rahmen des großen Muttentalfestes. Das ist dann auch die Saisoneröffnung für das Feldbahnmuseum. An diesem Tag wird auch eine acht Jahre alte, im Museum aber neue Lok auf den Namen Lia getauft.

„An diesem Tag haben alle Rollstuhlfahrer freie Fahrt – bis zur Zeche Nachtigall und zurück“, erklärt Thomas Schmidt vom Stadtmarketing, das das Muttentalfest veranstaltet. „Der Fahrpreis wird von uns übernommen.“ Hannsjörg Frank freut sich, dass die Preise unverändert bleiben. Eine Fahrt kostet für einen Erwachsenen 2,50 Euro – wie im Vorjahr. „Die immens gestiegenen Kraftstoffpreise geben wir nicht an unsere Fahrgäste weiter.“ Die Idee entstand übrigens bei einem Workshop rund um das Muttental. Barrierefreiheit war dabei ein Thema. „Angesprochen waren damals alle ansässigen Vereine im Tal. Wir haben jetzt Nägel mit Köpfen gemacht,“ sagt der eingefleischte Feldbahn-Fan.  

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