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AWo: Ehrenamtliche packen richtig mit an

INNENSTADT Seit 35 Jahren stellt sich Hannelore Weber in den Dienst der guten Sache, hat früher ältere Menschen betreut, serviert noch heute – selbst in hohem Alter – Kaffee und Kuchen und hilft in der Cafeteria aus. „Wir packen noch richtig mit an“, sagt auch Morga Benfeld. Beim Tag des Ehrenamtes der Arbeiterwohlfahrt (AWo) standen die treuen „Arbeiter der Wohlfahrt“ im Mittelpunkt.

AWo: Ehrenamtliche packen richtig mit an

Wilfried Hartmann, Renate Alshuth und Adi Ostertag (v.l.) dankten den vielen fleißigen Helfern der AWo.

4300 Ehrenamtliche sind in der AWo im gesamten EN-Kreis organisiert, in vielen kleineren Ortsverbänden leisten sie wertvolle Arbeit an der Basis. „Die ehrenamtliche Arbeit ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält“, lobte denn auch der Bundesgeschäftsführer der SPD, Martin Gorholt, die Helfer. Er sprang für den eigentlich erwarteten Festredner Franz Müntefering ein.

Adi Ostertag, AWo-Kreisvorsitzender, gefiel die Gala ebenso wie den 300 Gästen. Die „Gastgeber“ Renate Alshuth, Vorsitzende des Stadtverbandes Witten, und ihr Stellvertreter Wilfried Hartmann fanden: „Unser Programm kommt gut an.“ Jule Vollmer und die Band Jazz Season sorgten für einen musikalischen Auftakt. Vor allem die Physikanten sorgten anschließend mit ihrem Programm „Wissenschaft als Varieté“ für gute Laune.

Auch der AWo fehlt der Nachwuchs

Doch nicht alles ist so rosig wie es den Anschein hatte. „Der demographische Wandel geht auch an der AWo nicht spurlos vorbei. Uns fehlt der Nachwuchs“, merkte Renate Alshuth an. Das „Mittelalter“, Personen zwischen 50 und 70 Jahren, würden dringend benötigt. „Unsere Arbeit findet auch nicht die nötige Aufmerksamkeit. Denn die tägliche Arbeit ist unspektakulär, das interessiert niemanden“, ärgern sich aktive Helfer. Ein Grund mehr, sich bei den vielen Ehrenamtlichen zu bedanken. In der Pause schwärmten dann auch Liesel Weber, Marga Benfeld, Ise Münnix und Hannelore Weber: „Das war toll.“

Strammes Programm vor Weihnachten

Verdient macht sich die AWo vor allem in der Weihnachtszeit. „Jetzt haben wir ein strammes Programm“, blickt Renate Alshuth auf die nächsten Wochen. „Aber dafür sind wir ja da.“ Und das 365 Tage im Jahr.

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