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Film wurde in Ahaus und Vreden gedreht

Ahauser auf der großen Leinwand zu sehen

AHAUS In fast drei Monaten ist es soweit: Der Film „Meine teuflisch gute Freundin“ kommt in die Kinos. Ob er in Ahaus wohl vor der Premiere gezeigt wird?

Ahauser auf der großen Leinwand zu sehen

Für die Dreharbeiten zum Film „Meine teuflisch gute Freundin“ wurde das Berufskolleg in Ahaus im vergangenen Jahr zum „Helmholtz Gymnasium“. Foto: Christian Bödding

Gedreht wurde der Film „Meine teuflisch gute Freundin“, basierend auf dem Roman „How to be really bad“ von Hortense Ullrich, vor rund einem Jahr. Drehorte waren unter anderem Ahaus und Vreden, bis zu 200 Statisten aus der Umgebung wirkten mit.

Laut Filmproduzentin Solveig Fina von der Tempest Film Produktion dominieren im Film die in Ahaus gedrehten Szenen, Vreden als Drehort komme erst gegen Ende des Films, wenn ein Schulfest gefeiert werde.

Aber wovon handelt der Film überhaupt? Das kann man dem Trailer entnehmen, der seit Februar im Internet zu sehen ist: Lilith (Emma Bading) ist die Tochter des Teufels (Samuel Finzi) und langweilt sich in der Hölle. Sie möchte ihrem Vater zeigen, dass sie der Arbeit eines Teufels gewachsen ist und geht mit ihm einen Deal ein: Wenn sie es schafft, innerhalb einer Woche einen guten Menschen zum Bösen zu verführen, darf sie auf der Erde bleiben.

Teuflisch guter Plan?


Also zieht sie zu einer Gastfamilie (Alwara Höfels, Oliver Korittke) in die Kleinstadt und versucht ihr Glück bei der ältesten und herzensguten Tochter Greta (Janina Fautz). Doch es klappt nicht so, wie Emma es sich vorgestellt hat und dann entwickelt sie auch noch Gefühle für ihren Mitschüler (Ludwig Simon)...

Diese Geschichte fasziniert offenbar viele Jugendliche, Solveig Fina ist positiv überrascht: „Der Trailer wird schon viel geklickt.“ Dabei werde mit der eigentlichen Werbung für den Film durch eine PR-Agentur erst Mitte April begonnen. Das sei noch früh genug für den Kinostart am 28. Juni 2018. Diesen Termin habe der Verleih Wild Bunch Germany festgelegt. Dabei wurde geprüft, welche anderen Kinofilme in diesem Sommer anlaufen und daraufhin konnte der voraussichtlich erfolgreichste Starttermin festgelegt werden.

Auf die Frage, ob es in Ahauser Kinos auch eine exklusive Preview geben wird, antwortete Solveig Fina: „Anfang Juni könnte man darüber reden. Man möchte dem schönen Umfeld, in dem der Film gedreht wurde, ja auch etwas zurückgeben.“ Bisher habe es allerdings noch keine Nachfrage gegeben. Eine Entscheidung über eine frühere Vorstellung in Ahaus wäre aber Sache des Verleihs. Christina Hampel von Wild Bunch Germany: „Eine Preview ist grundsätzlich möglich.“ In der Planung sei der Vertrieb allerdings noch nicht soweit.

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