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«Ahauser» leiden: Randale und Neugier

Organisatoren der Kunstaktion bitten um mehr Verantwortungsgefühl

Ahaus Die Kunstaktion «Der Ahauser» hat ihren Platz seit nunmehr zwei Wochen in der Ahauser Fußgängerzone gefunden. Die Stimmen der Besucher und auch die der Ahauser sind durchweg positiv. «Eine tolle Aktion», «...und alle so unterschiedlich», «den da hat meine Schule gemacht», so und so ähnlich lauten die Stimmen. Was man aber auch hört: «Ohje, guck mal, der ist schon ganz schön kaputt» oder «da fehlen schon ganz viele Steinchen» oder ein empörtes «unserem haben die den Hut geklaut!». Niko Schaten, Geschäftsführer der Ahaus Marketing & Touristik: «Für die Künstler ist es mehr als bedauerlich, für die Organisatoren ärgerlich und für die Fußgängerzone einfach schade. Besonders nach den Wochenenden spürt man förmlich die Veränderung: Die 'neuen Mitbürger' leiden.» Dass nicht an allen Tagen alle 60 Figuren in der Fußgängerzone glänzen, liegt daran, dass immer wieder einige zu Reparaturen entwendet werden müssen. Was vor Ort geschehen kann, das bemühen sich die Organisatoren und die Künstler dort durchzuführen. Doch Schäden an den Grundstrukturen sind nicht in der Fußgängerzone zu beheben und bedürfen des Transportes ins «Atelier». Die Schadensbilanz reicht von abgerissenen Kleinteilen über eingetretene oder abgerissene Ausbauten bis hin zu komplett entwendeten Einzelteilen, wie Hüte oder Sonnenbrillen. Man müsse sich nun ernsthaft die Frage stellen, ob eine Kunstaktion in dieser Form wie geplant bis zum 7. Oktober überhaupt möglich sei, so der Arbeitskreis zum Kunstprojekt. Es seien nicht nur die «Randalemacher» an den Wochenenden, denn auch viele Neugierige, die die Figuren «mit den Händen betrachten» würden erheblichen Schaden anrichten. Besonders im Interesse der Künstler und Paten fordern die Organisatoren deshalb von den Ahauser Bürgern mehr Verantwortungsgefühl, um die Kunstaktionbis zum Oktober in der Stadt bewahren zu können.

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