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"Atomtransporte ab 2009"

Ahaus Die Rückführung schwach und mittelradioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in La Hague wird nicht vor 2009 beginnen. Dies stellte gestern nach widersprüchlichen Meldungen das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) auf Anfrage klar.

"Wir gehen davon aus, dass die Transporte der 6900 CSD-C Kokillen in den Jahren 2009 bis 2011 stattfinden", erklärte gestern BfS-Pressesprecher Joachim Gross im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. Über die Zahl der Transporte könne er noch keine Angaben machen.

Die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" (BI) geht von 32 Transporten aus. "Schlechte Nachrichten", so hatte gestern die BI eine Pressemitteilung überschrieben, nach der die Transporte bereits im nächsten Jahr und nicht erst 2009 beginnen sollten. Die BI berief sich dabei auf Äußerungen von BfS-Mitarbeitern in der Fachzeitschrift atw. Darin werden die BfS-Mitarbeiter mit folgendem Satz zitiert: "Die Rückführung dieser Kokillen soll nach heutigem Planungsstand ab dem Jahr 2008 beginnen." BfS-Sprecher Gross sprach von einem möglichen redaktionellen Fehler.

Felix Ruwe, der Sprecher der Ahauser Bürgerinitiative, nannte diese Terminplanungen "eine Bankrotterklärung des BfS in Bezug auf die Außendarstellung dieses Amtes. Welche Bedeutung haben die großspurigen Erklärungen bezüglich Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung, wenn zuständige Mitarbeiter des BfS derartige Meldungen nur innerhalb der befreundeten Atomwirtschaft veröffentlichen."

Proteste angekündigt

Gerade die Münsterländer und die besonders betroffenen Ahauser hätten einen Anspruch auf diese Informationen.

Die Anti-Atom-Bewegung werde sich in jedem Fall gegen weitere unnütze Atommüll-Verschiebungen nach Ahaus zur Wehr zu setzen.

Die BI ruft daher zum deutlichen Protest gegen die geplanten Transporte und zum Protest gegen die mangelhafte Informationspolitik des BfS am 16. Dezember um 14 Uhr am BZA auf. gro

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