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BI protestiert seit 30 Jahren gegen Atommüll

Ahaus Rund 70 Demonstranten haben sich gestern zum zum 156. "Sonntagsspaziergang" am Brennelement- Zwischenlager nicht nur zum Protest getroffen. Sie wollten auch der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" zum 30. Geburtstag gratulieren. Damit ist die Ahauser BI nach eigenen Angaben "eine der ältesten und größten Bürgerinitiativen in Deutschland". Nach dem ruhig verlaufenen Sonntagsspaziergang trafen sich die Teilnehmer zu Kaffee und Kuchen in der Gaststätte "Am Schulzenbusch", auch um auf die großen Proteste zurückzublicken. 1997 und 1998 gingen rund um den ersten großen Castor-Transport nach Ahaus Tausende auf die Straße, 2004 und 2005 demonstrierten zahlreiche Menschen gegen die Castortransporte aus dem sächsischen Rossendorf nach Ahaus

"Nicht nur bei diesen großen Transporten, sondern auch bei vielen nicht 'ganz so normalen' Sonntagsspaziergängen gab es viele hundert Ermittlungsverfahren, Strafbefehle, Prozesse und Repressalien, womit die Staatsorgane über Jahrzehnte immer wieder versuchten, den Widerstand mundtot zu machen", klagte BI-Sprecher Felix Ruwe gestern. Doch der Widerstand sei weiter gegangen und habe Wirkung gezeigt. Ruwe: "Der Wunschtraum der Atomindustrie auf ein 'leichtes' Einlagerungsziel ist damit nicht in Erfüllung gegangen." Die Ahauser Atomkraftgegner sehen aber neue Aufgaben auf sich zukommen: Die Transporte von radioaktiven Abfällen aus La Hague und aus dem Forschungsreaktor Garching nach Ahaus

Gestern sprach die BI auch eine Einladung zur "Stromwechselparty" in der Gaststätte Schulzenbusch am 26. November ab 19.30 Uhr aus. Dabei will die BI die Tarife von örtlichen und von Ökostromanbietern vergleichen. Außerdem gibt es einen Vortrag zum Schacht Konrad-und den dort geplanten Ein- lagerungen. www.bi-ahaus.de

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