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Bäume an der Wallstraße

„Bitte nicht abholzen“

AHAUS Die Bäume an der Wallstraße müssen bleiben - über alles andere kann man reden. Auf diesen Nenner lässt sich die interaktive Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung des innerstädtischen Bereichs bringen.

„Bitte nicht abholzen“

Wie soll der Bereich an der Wallstraße künftig aussehen? Auf einer interaktiven Karte auf der Homepage der Stadt können Bürger dazu Vorschläge machen.

Noch bis zum 30. April ist auf der Homepage der Stadt eine Karte freigeschaltet. Auf ihr kann jeder unter Angabe seines Namens Punkte auf der Wallstraße markieren und Meinungen, Ideen und Wünsche mitteilen.

30 Einträge wurden bislang gemacht. Dass zwar etliche Bürger auf die Internet-Seite schauen, aber längst nicht alle etwas schreiben, wird am Eintrag von Doris Zevenbergen ersichtlich. 44 "finde ich gut"-Klicks gab es bislang für Zevenbergens Bitte, die Bäume an der Wallstraße nicht einfach abzuholzen. Albert Mühlenhoff schreibt dazu, dass der Kahlschlag in der Fußgängerzone vor einigen Jahren eine Katastrophe gewesen sei. "Diese kühle Sachlichkeit sollte sich in der Wallstraße nicht wiederholen."

"Parksituation chaotisch"

Für Sebastian Philips hat oberste Priorität, dass keine Parkplätze verloren gehen. "Die Parksituation ist oft chaotisch und wird sich noch verschlechtern, wenn der Stadtwall fertiggestellt ist." Christopher Rexing spricht sich für ein Parkleitsystem aus. Stefan Börsting regt an, die bestehende Tiefgarage zu verlängern, sodass sie bis zur Hälfte der Wallstraße geht. Kommentar von Vera Meier: "Auf Beton wächst kein Baum. Dann würde die Wallstraße genauso trostlos aussehen wie der Heekplein in Enschede." Julia Westphal erinnert, dass die Parkplätze in der Innenstadt eh schon rar gesät seien. "Der Einzelhandel ist auf Parkplätze angewiesen."

Bücherschrank und Fahrradweg

Abseits von Bäumen und Parkplätzen gibt es noch einige andere Vorschläge: Burkhard Venhues möchte einen Bücherschrank, Michael Räckers ein weiteres Gebäude am Rathausplatz zwecks Abgrenzung und Klaus Niewerth wünscht sich für die gesamte Strecke einen Fahrradweg. Gleich von mehreren Kommentatoren wird angeregt, "auf jeden Fall die Anwohner und Besitzer der Grundstücke in die Planung mit einzubeziehen."

Die Stadt sammelt bis Ende des Monats die Anregungen und wertet sie aus. Anschließend soll die Bürgermeinung in den "internen Planungsprozess" mit einfließen.

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