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Windrad am Quantwicker Boden

Brandgeschädigte Windkraftanlage ist abgebaut

Ahaus Die vom Feuer zerstörte Windkraftanlage in Quantwick ist fast komplett abgebaut. Vor dem Wiederaufbau kommen auch einfache Putzlappen zum Einsatz.

Brandgeschädigte Windkraftanlage ist abgebaut

Der Turm wurde in den vergangenen Wochen Element für Element abgebaut. In wenigen Wochen soll der Wiederaufbau der Windenergieanlage in Quantwick starten. Grothues Foto: Stefan Grothues

Am Straßenrand in der Bauerschaft Quantwick liegen halbe Betonringe. Innen ist noch deutlich der Ruß zu sehen, der sich im vergangenen Oktober bei dem Feuer im Turmfuß entwickelt hat. Mit Hochdruckreiniger und mit Putzlappen reinigt ein 16-köpfiges Team diese Teile. Denn die meisten Segmente der Windkraftanlage können wieder verwendet werden. Ende des zweiten Quartals, so Enercon-Pressesprecher Felix Rehwald, soll die Anlage wieder in Betrieb genommen werden. Vorausgesetzt, das Wind und Wetter mitspielen und den Baufortschritt nicht behindern. „Wir hoffen, dass es Ende Juni klappt“, sagt auch Reinhard Benneker für die Windenergie Quantwick GmbH & Co, die die Anlage betreibt.

Demontage abgeschlossen

Einige Meter den Weg herunter liegt die Baustelle, gut abgesichert von einem Sicherheitsdienst. Es herrscht viel Betrieb, immer wieder kommen und fahren Lkw vom Gelände. Hier ist inzwischen die Demontage der Turmsegmente so weit abgeschlossen, dass nach aktueller Planung von Enercon nach Ostern mit der Instandsetzung der Windkraftanlage begonnen werden kann. Von oben nach unten wurden erst die Anlagenelemente entfernt, dann die Stahlröhren, zuletzt die Betonringe. Alle Segmente waren nur durch Stahlseile verspannt. Im Februar wurden diese Spannglieder kontrolliert gesprengt (Münsterland Zeitung berichtete).

Wie hoch die Kosten für die Instandsetzung sind – darüber schweigt sich Enercon aus. Die meisten Teile können allerdings wieder verwendet werden. Rotorblätter, Generator, Maschinenhaus – alles, was oben im Turm unter- oder angebracht war, muss lediglich kontrolliert und gesäubert werden. Das gilt auch für einige der Stahlröhren und Betonsegmente. Andere Teile werden bei Enercon in Aurich instandgesetzt oder ersetzt.

Wackelkontakt

Die Windkraftanlage war im September die erste von sechs Anlagen, die in Betrieb genommen werden sollte. Noch im Probebetrieb kam es zu dem Feuer. Grund dafür war ein Wackelkontakt an einem Systemtrennschalter, so erläutert Reinhard Benneker. Eine Schraube war schräg eingedreht worden. Die Anlage war noch nicht an die Windenergie Quantwick übergeben worden. Finanzielle Auswirkungen, so der Ahauser, hatte das Feuer deshalb nicht für die Betreiber. Erst vor wenigen Tagen habe es dazu noch einmal ein Gespräch mit Enercon gegeben.

Am Mittwoch war für Reinhard Benneker eine andere Windkraftanlage viel wichtiger. Die sechste sollte in Betrieb gehen. Kleinigkeiten hakten am Nachmittag noch. Der Termin ist wichtig, denn Ende März ist wieder ein Stichtag für die Höhe der Einspeisungsvergütung.

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