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"Eins plus eins ist eins"

Graes Auch wenn die i-Männchen es anders lernen: Manchmal ergibt eins plus eins nicht zwei, sondern eins. Diese Gleichung machte gestern Schulrat Michael Maaßen auf. Die Josefschule Ahaus und die Marienschule Graes sind zu einer Grundschule verschmolzen. Dieser Verbund rettet den Schulstandort Graes.

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Bürgermeister Felix Büter (l.) überreichte gestern einen symbolischen Schlüssel an Schulleiter Josef Pieper.

Ein Team für zwei Schulstandorte: Das fusionierte Lehrerkollegium formierte sich gestern vor der ehemaligen Marienschule in Graes zu einem ersten gemeinsamen Gruppenbild; im Hintergrund Schulrat Michael Maaßen und der Ahauser Bürgermeister Felix Büter. MLZ-Fotos (2) Grothues

Daher hält sich die Trauer um den von der Bezirksregierung verordneten Verlust des Namens "Marienschule" in Grenzen. Schließlich hatte den Graesern viel Schlimmeres gedroht: die komplette Schließung ihrer Schule aufgrund sinkender Geburtenzahlen.

Gestern prägte ein zuversichtlicher Blick in die gemeinsame Zukunft die Feierstunde, zu der das gesamte Ahauser Kollegium nach Graes gekommen war. "Wir wollen zeigen, dass wir eine Schule sind und jetzt gemeinsam Unterricht zum Wohle aller Kinder machen wollen", erklärte Schulleiter Josef Pieper.

Bürgermeister Felix Büter erinnerte an den großen Einsatz der Graeser für die Rettung ihrer Schule im vergangenen Jahr. "Den Eltern, dem Kollegium, aber auch der Josefschule gilt unser großer Respekt und Dankbarkeit für das außerordentliche Engagement."

Was bleibt?

"Kurze Beine - kurze Wege", mit diesen Worten umschrieb Schulrat Michael Maaßen das Anliegen, Grundschüler möglichst wohnortnah zu beschulen. In diesem Sinne stärke der Verbund den Schulstandort Ahaus. "Graeser Kinder können weiterhin in Graes zur Grundschule gehen." Das Schulleben, so Schulleiter Pieper, solle weiterhin "entsprechend der Traditionen ortsgebunden organisiert bleiben". Wichtig sei, dass die Jahrgänge in Graes weiterhin mindestens 18 Schüler umfassen, um eine ausgewogene Verteilung der Lehrkräfte zu sichern.

Was ändert sich?

Langfristig und behutsam, so Pieper, werde ein gemeinsames Schulprogramm entwickelt, das auf den Erfahrungen und Traditionen beider Schulen aufbauen werde. Von der Fusion, davon zeigten sich Pieper wie auch Schulrat Maaßen überzeugt, profitierten am Ende beide Standorte. Der Ahauser, weil es auch dort immer weniger Schüler gebe. Und der Graeser, weil er von den Betreuungsmöglichkeiten und Spezialisierungen im Verbund profitiere.

Die Elternvertreterinnen Anke Veltrup (Ahaus) und Maria Leveling (Graes) sahen "Grund zur Freude" über das Erreichte und Zuversicht, dass sich eine "echte Partnerschaft" der beiden Standorte entwickeln werde. gro

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