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Asylbewerber-Unterkünfte

Flüchtlinge finden neues Zuhause im alten Rathaus und am Schlosspark

AHAUS Der Flüchtlingsstrom nach Ahaus reißt nicht ab. In Wessum und Ottenstein werden bald Pavillons aufgestellt, um die Asylbewerber unterzubringen. Doch das ist längst nicht alles: Flüchtlinge werden in Ahaus jetzt auch im alten Rathaus II und sogar im Schlosspark untergebracht.

Flüchtlinge finden neues Zuhause im alten Rathaus und am Schlosspark

Ins Haus Oldenkott am Rand des Schlossparks sind acht Asylbewerber eingezogen.

"Auch im Haus Oldenkott am Schlosspark und im ehemaligen Rathaus II wurden Unterkünfte für Flüchtlinge eingerichtet", sagt Stadtpressesprecher Stefan Hilbring auf Anfrage der Münsterland Zeitung.

So wurde das Haus Oldenkott am Ausgang des Schlossparks in Richtung Hindenburgallee für die Unterbringung von Flüchtlingen umgebaut - nachdem es zuletzt länger leer gestanden hatte. Dort sind im Moment acht Asylbewerber untergebracht. Auch Teile vom ehemaligen Rathaus II in der Innenstadt wurden kurzfristig für Asylbewerber umgebaut. Dort wohnen aktuell zwölf Asylbewerber. Platz für bis zu zehn weitere Bewohner soll dort noch geschaffen werden.

Nicht auf Dauer angelegt

"Das ist der aktuelle Stand. Diese Unterkünfte sind aber definitiv nicht auf Dauer angelegt", sagt Hilbring. Sie sollen nur die aktuellen Spitzen abfangen. Wie lange diese Übergangslösungen im Dienst bleiben, konnte Hilbring gestern nicht sagen. "Man kann ja vorher nicht sagen, wann wieviele Flüchtlinge ankommen. Das ist ja unser Problem", so Hilbring. Gleichzeitig würden ja auch viele Menschen in die sogenannten sicheren Herkunftsländer zurückgeschickt. So sei es umso schwieriger, langfristig zu planen, wie hoch der Bedarf für Unterkünfte in der Stadt ist.

Die Versuche, die Kapazitäten durch allein Anmietung von Wohnungen zu decken, sind bisher nicht gelungen. Auch die bisher geschaffenen Übergangsunterkünfte reichen nicht mehr aus.

Pavillons aufstellen

So hatte die Verwaltung in der vergangenen Woche angekündigt, an der Grenze zwischen Ahaus und Wessum und Ottenstein im Sommer mobile Unterkünfte - so genannte Pavillons - aufzustellen. Bis zu 70 Personen sollen darin unterkommen (Münsterland Zeitung berichtete).

Auch wenn die aktuellen Zahlen der Asylbewerber in Ahaus weiter steigen, sie sind längst noch nicht so hoch, wie sie vor einigen Jahren waren. Anfang der 1990er-Jahre mussten in Ahaus so zum Beispiel fast 800 Flüchtlinge untergebracht werden. Seitdem war die Zahl der Flüchtlinge bis Mitte 2013 rückläufig. Seitdem wächst sie stetig.

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