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Furioses Finale

Ahaus Viele hatten bereits acht Stunden Festival in den Knochen - als Jay Kay, Kopf von Jamiroquai und Headliner des NightClubbing-Festivals, die Bühne betrat, war davon absolut nichts zu spüren. Im Gegenteil: Der Mann brachte die Massen in Bewegung, und seine Band entwickelte von Beginn an so viel Drive, dass kein Bein mehr stillstand.

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Geballte Frauenpower: Joy Denalane...

Gestenreich, charismatisch und absoluter Star des Abends: Jamiroquai-Frontmann Jason Kay. MLZ-Fotos (3) Stroetmann

"Das Beste zum Schluss" - kaum ein anderes Motto hätte treffender sein können für das große Finale am Samstag auf dem Tobit-Gelände. Bei "Les Babacools" und vor allem "Nude Continuum", den Gewinnern des Band Contests, füllte sich der Platz vor der Hauptbühne bereits ansehnlich. Die weiteste Anreise der Australier aus Queensland hatte sich gelohnt - vor allem fürs Publikum in Ahaus: schweißtreibender Funk und eine starke Bühnenpräsenz rissen die Fans sogleich mit.

Da fiel es Joy "the Voice" Denalane nicht schwer, mit eingängigem Soul und teils deutschen Texten daran anzuknüpfen. Ihr gefiel sogar das Wetter in Ahaus, denn Berlin muss zuvor im Regen untergegangen sein.

Richtig heiß dagegen wurde es im Anschluss: Acid Jazz hat einen Namen. Und warum der "Brand new Heavies" heißt, zeigten diese auch nach gut 20 Jahren auf der Bühne eindrucksvoll: treibende Bassläufe, schneidende Bläser - schon bald hatten sie die Hände des Publikums zum Himmel gebracht. Ein Himmel, in dem sich der Vollmond von der Finsternis teilverdeckt zeigte - perfekt inszeniert eben.

"Clueso" umjubelt

Dazu zeitgleich der viel umjubelte Auftritt von "Clueso" auf der Vplus-Bühne - da waren vor allem die vielen jugendlichen Besucher "So sehr dabei" (Titel des neuen Albums).

Und dann: Jamiroquai. Ob alte oder neuere Hits, der charismatische Jason Kay hatte seine Fans sofort im Griff. Wie ein Irrwisch über die Bühne tobend, holte er plötzlich Frauen aus dem Publikum als Go-Gos nach oben, um dann zwischendurch in aller Ruhe Autogramme auf die hochgeworfenen Shirts oder Schuhe zu schreiben. Sein Motto "We are great" passte in jeder Hinsicht - auch zur tobenden Masse vor der Bühne.

Funk, Soul, Acid-Jazz und Jamiroquai - dazu eine Nebenbühne, auf der sich die Talente praktisch die Mikros in die Hand gaben - das Beste kam eben wirklich zum Schluss einer denkwürdigen Konzertreihe, die Jahr für Jahr Massen bewegte. mel 3. Lokalseite/Aus aller Welt

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