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„Nacht der Ausbildung“ in Ahaus

Ganz locker ins Gespräch gekommen

Ahaus Mit der „Nacht der Ausbildung“ wollten Ahauser Unternehmer auf ungewöhnliche Weise auf sich aufmerksam machen. Sie boten am Donnerstagabend Jugendlichen praktische Einblicke.

Ganz locker ins Gespräch gekommen

Handwerklich ging es bei zum Beispiel bei Daume zu, Werkzeug wurde ausprobiert.

Orientierungslosigkeit macht sich bei vielen Jugendlichen breit, wenn die Schulzeit sich dem Ende neigt. Studium, Ausland oder Ausbildung – wohin soll der weitere Weg führen?

Für die bewährte Wahl der Ausbildung haben am Donnerstag bei der „Nacht der Ausbildung“ 57 Firmen aus Ahaus geworben, die knapp 90 Berufe vorstellten. Von 17 bis 21 Uhr konnten sich Jugendliche ein Bild von verschiedenen Berufsbildern machen und mit Mitarbeitern von Betrieben ins Gespräch kommen. „Wir wollen mit diesem Angebot eine weitere Plattform schaffen, einen praktischen Eindruck verschiedener Berufe zu bekommen, die man sich bisher vielleicht gar nicht oder nur sehr theoretisch vorstellen konnte“, sagt Andre Korthues, Mitorganisator der Nacht der Ausbildung und Ausbildungsleiter bei der Firma Pietsch.

Ausprobieren erwünscht

Obwohl der Abend bei vielen Unternehmen zunächst nur zaghaft anlief, freuten sich beide Seiten über diese Möglichkeit des Austauschs. Neben umfangreichen Informationen boten viele Firmen auch praktische Möglichkeiten, sich mal selbst an Elektroameise oder Schweißmaschine auszuprobieren.

„Es ist wirklich interessant und ich kann mir vorstellen, dass ich meinem späteren Ausbildungsberuf heute näherkomme“, sagt Franziska Zoschke, die sich gerade im Umgang mit Schieferziegeln übt. Und sie hat auch einen Appell an Unternehmen: „Viele Firmen beschweren sich, dass es immer weniger Azubis gibt. Sie sollten solche Gelegenheiten dann auch nutzen, denn ich hätte einiges sonst bestimmt nicht ausprobiert und kenne jetzt ganz neue Möglichkeiten.“

Wiederholung erwünscht

Auch der persönliche Kontakt zu den Unternehmen stehe bei diesem Termin im Mittelpunkt, so Dr. Hubertus Reloe, Geschäftsführer der Firma Stenau: „Hier haben wir eine lockerere Möglichkeit, mit interessierten Jugendlichen zu sprechen, als in einem Vorstellungsgespräch. Es wäre gut, wenn so etwas öfter gemacht würde.“

Dieser Meinung sind auch die zukünftigen Auszubildenden: „Man hat heute das Gefühl, willkommen zu sein, es wird sich wirklich Zeit genommen und man kann selbst etwas ausprobieren“, sagt Sabine Hakvoort (17). „Ich bin zuversichtlich, dass ich viel erfahre und hoffe, dass ich etwas finde, das mich begeistert.“

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