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Gesicht der Dörfer wahren

Ahaus "Die Dörfer rund um Ahaus haben alle noch ihr eigenes Gesicht - aber sie tragen schon die gleiche Frisur", mein Burkhard Ottmann von der Bezirksregierung. Die Stadt Ahaus will nun gemeinsam mit den Ortsteilen die über Jahrhunderte gewachsenen Dorfprofile stärken und sie für die Zukunft fit machen.

Gesicht der Dörfer wahren

<p>Bürgermeister Felix Büter (l.) und der Technische Beigeordnete Michael Tacke (r.) freuen sich über den Zuwendungsbescheid, den Burkhard Ottmann (M.) gestern überbrachte. Grothues</p>

Und die Bezirksregierung hilft dabei: Mit 39 000 Euro unterstützt sie die Erarbeitung von fünf Dorfentwicklungskonzepten. Gestern überbrachte Burkhard Ottmann persönlich den Bewilligungsbescheid - nur knapp vier Wochen nach der Antragstellung durch die Stadt Ahaus. Über die schnelle Zusage freute sich Bürgermeister Felix Büter. Er erhofft sich von dem noch zu erstellenden Konzept die Wahrung der Identität der Dörfer und ihrer Entwicklungsmöglichkeiten.

Voraussetzung für ein Gelingen ist dabei nach Büters Auffassung zweierlei: Die Arbeitskreise in Wüllen, Wessum, Ottenstein, Graes und Alstätte müssten mit möglichst breiter Beteiligung aus der Bevölkerung einen lebendigen Beitrag leisten. Und die Strategieentwicklung müsse mit möglichst konkreten Maßnahmen verknüpft werden, um am Ende kein hohles Konzept zu bleiben.

Ottmann zeigte sich in dieser Hinsicht optimistisch: Er hatte ein Konzept aus dem Jahre 1988 mitgebracht, das damals mit Unterstützung des Amtes für Agrarordnung für Ottenstein und Alstätte erstellt worden war. "Vieles ist danach auch tatsächlich umgesetzt worden."

Damals standen bauliche Gestaltungsfragen im Mittelpunkt. Die fünf neuen Konzepte aber sind breiter angelegt: von der Dorfkernentwicklung über Fragen des Wohnens und des Gewerbes sowie der Landwirtschaft bis hin zu den Herausforderungen der demografischen Veränderungen. Büter: "Wir müssen Antworten auf viele Fragen finden, die weite in die Zukunft reichen."

120 000 Euro kosten die Entwicklungskonzepte für alle fünf Dörfer. 60 000 Euro übernimmt die Stadt Ahaus, 39 000 die Bezirksregierung, und den Rest tragen die Akteure vor Ort. Das könnenSponsoren aus der Wirtschaft oder Gewerbevereine sein.

Die erste Auftaktveranstaltung findet im September in Alstätte statt. Im Oktober folgt Wessum, dann nach und nach die anderen Ortsteile. Der Prozess wird von einem auswärtigen Fachbüro begleitet. Ottmann: "Es ist wichtig, dass von außen jemand draufschaut, der nicht betriebsblind ist." gro

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