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Keine "Freibriefe" für Radfahrer

Ahaus Radfahrer leben oft gefährlich - um sie auf ihr eigenes Verhalten und dadurch entstehende Gefahren aufmerksam zu machen, hat die Polizei von Ende Oktober bis Anfang November Schwerpunktkontrollen im Bereich Ahaus vorgenommen - und bei insgesamt 282 kontrollierten Radfahrern 153 Verstöße festgestellt.

In 27 Fällen handelte es sich bei den Radfahrern um Kinder, bei denen jeweils die Erziehungsberechtigten in einem Schreiben informiert wurden. In den übrigen 126 Fällen erhoben die Polizeibeamten Verwarnungsgelder.

Unfallentwicklung

Grund der Kontrollen ist die über Jahre beobachtete Unfallentwicklung, die mit Blick auf die Radfahrer Anlass zur Sorge gebe: Bereits im letzten Jahr wurden kreisweit 523 Radfahrer bei Unfällen verletzt. "Dies war im landesweiten Vergleich schon eine beunruhigende Zahl", so Manfred Drews, Erster Polizeihauptkommissar und Leiter der Polizeihauptwache: "Sollte sich der Trend der ersten neun Monate dieses Jahres fortsetzen, werden sogar über 620 verletzte Radfahrer zu beklagen sein." In Ahaus wurden 2007 bislang 44 Radfahrer bei Unfällen leicht und sechs weitere schwer verletzt. Ein Radfahrer verstarb.

Mitverursacher

Drews: "Auffallend bei den Unfällen ist, dass ein großer Teil von ihnen durch die Radfahrer zumindest mitverursacht wurde. Besonders gefährlich sind das verbotene Linksfahren, das Nichtbeachten der Vorfahrt, das Missachten des Rotlichts und natürlich auch die mangelnde Moral hinsichtlich der Radbeleuchtung." Die Beamten beließen es bei den Kontrollen daher bewusst nicht bei dem erhobenen Zeigefinger.

Da es sich um ein kreisweites Phänomen handelt, werden in vielen Orten spezielle Radfahrerkontrollen durchgeführt. Und: "Selbstverständlich ist das Ende der Ahauser Aktion kein ,Freibrief' für die dortigen Radfahrer, da Fehlverhalten weiterhin konsequent verfolgt wird." mel

Die Schwerpunktkontrollen werden in weiteren Städten und Gemeinden des Kreises fortgesetzt.

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