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SV Union Wessum will bauen

Mehr Raum für Sportliches

AHAUS Nach 53 Jahren ist es Zeit für etwas Neues: Der Sportverein Union Wessum möchte das 1964 gebaute Umkleidegebäude am Sportplatz teilweise durch einen Neubau ersetzen. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 370000 Euro.

Mehr Raum für Sportliches

So sieht der Plan für den Um- und Neubau des Umkleidegebäudes des SV Union Wessum aus.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und der Schul- und Sportausschuss gaben dafür in einer gemeinsamen Sitzung grünes Licht. Sehr zur Freude von Hermann-Josef Brüning, dem Vorsitzenden des Sportvereins. "Wir platzen aus allen Nähten", erklärte Brüning am Montag im Gespräch mit unserer Redaktion, warum der Verein investieren möchte.

Bereits im Mai hatte der SV Union Wessum die Verwaltung über seine Absichten informiert, bei einer Versammlung im Juni wurden die Pläne den Mitgliedern vorgestellt. Es folgten Gespräche mit der Stadt und verschiedenen Banken. Dabei will der Sportverein bewusst auf städtische Gelder verzichten. Hermann-Josef Brüning: "Nicht, weil wir genug davon haben, sondern weil uns klar war, wenn wir städtische Mittel beantragen, dann können wir den Neubau frühestens 2018/19 angehen."

Barrierefreiheit wichtig

Die Gesamtkosten des Um- und Neubaus belaufen sich auf rund 370000 Euro. 280000 Euro finanziert der Sportverein über ein Darlehen der NRW-Bank, 70000 Euro steuert der Verein als Eigenkapital und Eigenleistung bei. Die noch fehlenden 20000 Euro möchte der Verein über einen Zuschuss der Sparkassenstiftung einholen. Mit dem Betrag soll ein Plattformlift zur Sicherstellung der Barrierefreiheit finanziert werden.

Als Sicherheit für die Finanzierung benötigt der Sportverein einen Nutzungsvertrag über mindestens 25 Jahre - den er nach dem Willen der Politiker von der Stadt auch bekommt. Mit dem Neu- und Umbau möchte der Sportverein noch in den Sommerferien starten. Hermann-Josef Brüning: "Da ein Teil des alten Vereinsgebäudes abgerissen werden muss, sollen der Spielbetrieb und das Training nicht beeinträchtigt werden."

Anpassung macht keinen Sinn

Von der alten Bausubstanz bleiben lediglich die Heizungs-, Technik- und Hausanschlussräume erhalten. Das vorhandene Gebäude den heutigen Erfordernissen anzupassen, mache keinen Sinn. Das hatte Tobias Fleuth vom Architekturbüro Weitkamp und Partner den Mitgliedern der Fachausschüsse am vergangenen Donnerstag erklärt.

"Erstens entspricht die Wärmedämmung nicht mehr heutigen Anforderungen und zweitens gibt es ein statisches Problem." Die vorhandene Decke sei auf eine Verkehrslast von 100 Kilogramm je Quadratmeter ausgelegt. "Heute müssen sie mit 500 Kilogramm je Quadratmeter rechnen." Eine bauliche Verstärkung der Decke sei wirtschaftlich nicht vertretbar.

Mehr Platz für Fitness und Reha

Im Neubau ist im Erdgeschoss eine 59 Quadratmeter große Trainingsfläche geplant, hinzu kommt eine neue Umkleide mit Duschen und WC-Anlage. Im Obergeschoss soll der Raum für Fitness- und Reha-Sport erweitert werden.

Der 2250 Mitglieder zählende SV Union möchte am Sportgelände die Angebote für Senioren ausbauen. Hermann-Josef Brüning: "Momentan weichen wir auf das Jugendheim sowie Räume in Kindergärten aus." Das sei eine logistische Herausforderung, auf die der Verein künftig gerne verzichten möchte. Brüning hofft, dass die Bauarbeiten möglichst zwischen Weihnachten 2017 und Ostern 2018 abgeschlossen sind.

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