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Kellnern unter Freunden

Mitglieder des Musikvereins versorgen die Wessumer mit Maß und Brezeln

Wessum Sie sind erfrischend, goldglänzend und cremig-schäumend. Sie sind vor allem aber auch eins: verdammt schwer. Die Kellner und Kellnerinnen des Wessumer Oktoberfestes wissen, was gemeint ist, denn sie sind es, die die biertriefenden Prachtstücke von Tisch zu Tisch bringen.

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Rund zwei Kilo wiegt eine gefüllte Maß. Da kommt schnell einiges an Gewicht zusammen, was die Mitglieder des Musikvereins Wessum beim Oktoberfest am Samstag durch das Zelt gestemmt haben.

Offenbar hat es den Besuchern des Oktoberfestes in Wessum gut geschmeckt. Die Stimmung kochte jedenfalls im restlos ausverkauften Festzelt.

Eine Übertreibung? Nicht im geringsten, denn Fakt ist: Eine Maß Bier wiegt gut über zwei Kilo. Woher wir das wissen? Meike Kühlkamp, Mitarbeiterin der Münsterland Zeitung, hat das Wessumer Oktoberfest besucht - und sie sich genau angeschaut, die wahren Helden des Oktoberfestes: die Kellnerinnen und Kellner.

Knackige Lederhosen

Direkt zu Beginn sei ein Geheimnis gelüftet: Das Team rund um Sebastian Frankemölle sieht in traditionellen Dirndln und knackigen Lederhosen professionell aus. In Wahrheit sind sie aber alle im Undercover-Einsatz.

Wessum hat Oktoberfest gefeiert

Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
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Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.
Die Stimmung im Festzelt kochte. Mit der Grenslandkapel aus Overdinkel und der "Nightfever-Partyband" hatte der Musikverein Wessum echte Stimmungsgaranten ins Zelt geholt.

Unter der bayrischen Modepracht verbergen sich nämlich wahrhafte Kellneramateure: Es sind die Mitglieder des Musikvereins. Ihre Arbeit machen sie aber trotzdem alles andere als amateurhaft. Das mag wohl zum großen Teil daran liegen, dass der Musikverein das Oktoberfest in diesem Jahr schon zum 26. Mal ausrichtet.

"Kellnern macht hier einfach Spaß" 

Sechs der Musiker übernehmen die Organisation und rund 25 von ihnen lassen sich auch in diesem Jahr wieder zu der schweißtreibenden Arbeit breit schlagen. Warum? "Kellnern macht hier einfach Spaß. Wir sind ja sozusagen unter Freunden", erzählt die 21-jährige Sina Kappelhoff. Auch die ein oder andere Kellnerrunde gönne man sich natürlich zwischendurch. So sei das grölende Oktoberfestvolk auch etwas leichter zu ertragen.

Sechs Maß gleichzeitig

Die Wessumer Kellnertruppe ist da anderer Meinung. "Man hat hier Freunde als Kollegen, bekannte Gesichter als Kundschaft, Musik und gute Stimmung. Kellnern ist hier keine Qual", so Kappelhoff. Gut, das Umfeld mag stimmen, aber da wären doch noch diese unglaublich monströsen Bierkrüge. "Im besten Fall schaffe ich es, sechs Maß gleichzeitig zu tragen, aber eigentlich nehme ich immer nur vier, sonst fallen mir die Arme ab", erzählt Ursel Frankemölle im Vorbeigehen.

Sie hat gerade eine Bestellung von 17 Maß. Dafür muss sie fünf Mal hin und her rennen. Sie kann sich ihren Sporttag diese Woche sparen, denkt man an die gelaufenen Kilometer. Bevor Ursel Frankemölle und ihre bizepsstarken Kollegen allerdings zu den Tischen rennen können, muss das Bier erst einmal ins Glas.

Hinter dem Turbohahn

Dafür sorgt Jürgen Oellerich. Er ist der Mann hinterm Turbohahn. Es ist allerdings nicht Jürgen Oellerich, der den Hahn so turbo macht. Der eigentliche Hornspieler ist nämlich ganz gelassen und routiniert bei seiner Arbeit. Er versteht sein Handwerk, zapft einen Liter nach dem anderen, ohne auch nur kurz selbst in die Versuchung zu kommen, sich einen Schluck abzuzwacken. Turbo wird seine Arbeit tatsächlich durch den Hahn. "In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal einen Zapfhahn, der extra für die großen Ein-Liter-Maß konstruiert wurde. Er ist viel schneller als die herkömmlichen", erklärt Sebastian Frankemölle.

Ehrenamtlich im Einsatz

Und so wirken die eigentlichen Amateure doch wieder recht professionell, denn das Bier fließt, und zwar schnell. Fließen soll vor allem aber auch noch eines: das Trinkgeld. "Man bekommt hier schon ganz gutes Trinkgeld. Ob es jetzt an dem üppigen Dekolleté liegt, kann ich nicht genau sagen." Anne Frankemölle spielt eigentlich Trompete. Heute muss sie aber ihre Reizen spielen lassen, denn: Die Wessumer Oktoberfestkellner schwitzen und schleppen alle ehrenamtlich für das Vergnügen ihrer Mitbürger. Das einzige was sie sich gönnen, ist der Frühschoppen am nächsten Tag vom gemeinschaftlichen Trinkgeld. Vielleicht fällt das ja im nächsten Jahr noch etwas üppiger aus.

 

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