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Für 43 000 Euro

Neue Baumscheiben vor der Marienkirche

AHAUS Nachdem die Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt die Bäume vor der Marienkirche hat fällen lassen, werden nun auch die Baumscheiben neu gestaltet. Nur noch drei Bäume sollen vor der Westseite der Kirche stehen. Dafür hat am Montag der Planungsausschuss gestimmt – allerdings nicht einstimmig. Problem: die Kosten.

Neue Baumscheiben vor der Marienkirche

Die Baumscheiben vor der Marienkirche in der Fußgängerzone werden neu gestaltet. Nachdem die alten Bäume gefällt sind, sollen nur noch drei Bäume dort gepflanzt werden.

Zwei Bäume sollen links und rechts neben der Kirchentür gepflanzt werden. Ein weiterer steht rechts versetzt, in einer Linie mit den Bäumen auf der Verbindung zwischen Marktplatz und Wüllener Straße. Die neuen Baumscheiben, die dort angelegt werden, sollen – wie auch sonst in der Fußgängerzone – als sogenannte Unterflurbaumscheiben eingerichtet werden: So kann die Baumscheibe oberirdisch kleiner werden und die Pflasterung näher an den Stamm gelegt werden, ohne den Baum zu gefährden. Kostenpunkt für drei neue Baumscheiben und den Rückbau der fünf alten: 43 000 Euro.

Nachdem Richard Bömer vom Tiefbauamt die Planungen vorgestellt hatte, machte Felix Ruwe (UWG) den Aufschlag: 43 000 Euro für drei Bäume – das ist viel zu viel“, sagte er. Für die UWG sei so eine Investition untragbar. Die neuen Bäume sollten doch besser in die alten Löcher gepflanzt werden. Auch Andreas Beckers (UWG) argumentierte gegen die neue Anordnung. Nicht nur die Kosten seien zu hoch. Auch habe es sich bei der Fällung der fünf alten Bäume um einen willkürlichen Akt gehandelt.

Büter erklärte: Als vor Jahren die Fußgängerzone neu aufgebaut wurde, habe man sich nach den alten Standorten der Bäume richten müssen. Jetzt habe man aber die Chance, diese Ecke der Fußgängerzone städtebaulich anzupassen. „Die Bäume stehen da jetzt mindestens 30 Jahre“, sagte er. So seien die hohen Kosten dann auch nur im Zusammenhang mit der Sanierung der Fußgängerzone vor acht Jahren zu sehen.

Abstimmung eindeutig

Die Abstimmung verlief letztlich eindeutig: Beckers und Ruwe stimmten dagegen. Reinhard Horst (FDP) und Hermann-Josef Haveloh (WGW) enthielten sich. Der Rest des Ausschusses stimmte für die Planungen. Die Kirchengemeinde hatte die Bäume im Frühjahr fällen lassen. Ein Gutachter hatte wiederholt die Standfestigkeit der fünf Bäume in Frage gestellt. Deswegen hatte sich der Kirchenvorstand schließlich dazu entschlossen, die Bäume fällen zu lassen.

Für die neuen Bäume und deren Pflege muss die Gemeinde aufkommen, da auch die alten Bäume auf dem Grundstück der Kirche standen. Sie entscheidet auch, welche Bäume gepflanzt werden. Die Kirchengemeinde wolle sich allerdings nach den anderen Bäumen in der Innenstadt richten und Amberbäume pflanzen. Die Stadt trägt die Kosten für den Neubau der Baumscheiben. Wie Stefan Hilbring, Pressesprecher der Stadt Ahaus, gestern auf Anfrage erklärte, werden gerade Angebote für die Arbeiten eingeholt. In wenigen Wochen sollen die neuen Baumscheiben gebaut – und dann neue Bäume gepflanzt werden. Einen genauen Termin gebe es aber dafür noch nicht.

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