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Reparaturen an der Quantwicker Mühle

Neue Flügel für alte Mühle

WÜLLEN Seit Ende vergangenen Jahres steht die Quantwicker Mühle ohne Flügel da. „Nicht mehr lange“, sagt die Stadtverwaltung.

Neue Flügel für alte Mühle

Da fehlt doch was ... genau, die Flügel. Ende 2017 waren sie nach einem Sturmschaden an der Quantwicker Mühle abgebaut worden. Die Stadt wird die Flügel und das Drehkreuz erneuern. Foto: Markus Gehring

Seit November 2017 ist die Quantwicker Mühle flügellahm. Damals brach Sturmtief „Herwart“ einen der vier Flügel ab. Kurz darauf wurden aus Sicherheitsgründen alle Flügel des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes abgebaut. Dieser Zustand soll spätestens im Frühjahr 2019 Geschichte sein. Die Stadt arbeitet daran, dass die von ihr gepachtete Quantwicker Mühle „in altem Glanz erstrahlt“, wie Norbert Rose, Fachbereichsleiter Immobilienwirtschaft, am Donnerstag im Gespräch mit der Münsterland Zeitung berichtete.

Geplant ist, dass die Windmühlenflügel im Frühjahr 2019 wieder das Wüllener Wahrzeichen schmücken. „Es tut sich etwas, auch wenn das nach außen noch nicht sichtbar ist.“ Im Februar hatten sich Vertreter der Stadtverwaltung, ein Mühlenbauer und die Versicherung getroffen, um das weitere Vorgehen zu beraten. Das Ergebnis: „Das Aussehen der Mühle wird sich nicht ändern“, erklärte Norbert Rose. Dabei möchte die Stadtverwaltung aber gerne eine komplette Sanierung des 1835 errichteten Wahrzeichens am Düwing Dyk vornehmen.

Drehkreuz aus Metall

Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erneuerung des Drehkreuzes. Das bislang hölzerne Exemplar wird durch ein metallenes ersetzt. „Es hält länger und ist besser zu warten.“ Auch die vier jeweils etwa zehn Meter langen Flügel werden erneuert. Norbert Rose: „Es würde wenig bringen, nur das Drehkreuz zu ersetzen.“ Bei den Flügeln bleibt es beim Werkstoff Holz.

Die Sanierung der Quantwicker Mühle wird bei rund 76.000 Euro liegen. Dazu gehört auch das Ausbessern von Schindeln, die in den vergangenen Jahrzehnten arg gelitten haben. „Wir versuchen, Drittmittel über den Denkmalschutz zu bekommen“, erklärte der Fachbereichsleiter. Die Versicherung werde zwar finanziell für den durch den Sturm entstandenen Schaden aufkommen. „Das deckt allerdings nur den Bruchteil der Kosten.“ Derzeit wird geprüft, wie die Stadt ihren Anteil aus dem aktuellen Etat zahlen kann. Die Arbeiten hat die Stadt noch nicht vergeben. Norbert Rose: „Das dürfen wir noch nicht, wegen der Möglichkeit der Zuwendung von Drittmitteln.“ Zudem sei keine Eile geboten. „Die Mühle steht ja noch, wir werden in Ruhe entscheiden.“ Voraussichtlich im Herbst dieses Jahres werden die Renovierungsarbeiten beginnen. Norbert Rose geht davon aus, dass sie im Frühjahr kommenden Jahres abgeschlossen sind. Das neue Drehkreuz könne vom Mühlenbauer im Werk gefertigt werden. „Vor Ort dürften die Arbeiten relativ zügig vonstattengehen.“

Kein Geld für Nostalgie

In Kürze entfernt die Stadt die Absperrbaken an der Zufahrt zur Mühle und den um das Denkmal aufgestellten Bauzaun. Norbert Rose: „Dann ist die Mühle wieder nutzbar, zum Beispiel für Ausstellungen.“ Nostalgikern, die die Mühle gerne wieder voll funktionsfähig mit drehenden Flügeln, beweglicher Kappe und Drehwerk sehen würden, macht Norbert Rose keine Hoffnung. „Das würde ungefähr 300.000 Euro kosten.“

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