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Im Karl-Leisner-Haus

Offener Treff bietet Platz für Spiel und Gespräch

AHAUS "Es hat lange gedauert, bis das Kind geboren wurde", mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Felix Büter die anwesenden Gäste zur Neueröffnung des offenen Kinder- und Jugendtreffs im Karl-Leisner-Haus.

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Bürgermeister Felix Büter (M.) bei der Neueröffnung des Kinder- und Jugendtreffs.

Auch einen Billardtisch gibt es beim Treff.

Pfarrer Heinrich Plaßmann (Mitte) weihte den neuen offenen Treff ein.

Draußen gab es verschiedene Spielangebote.

Im Karl-Leisner-Haus wurde gebastelt.

Auch die Eltern waren zum Spielen eingeladen.

Nach längerer Renovierungszeit öffnete die Einrichtung des Jugendwerkes Ahaus gestern wieder ihre Türen und lockte Publikum von Jung bis Alt in den Treffpunkt an der Schlossstraße. "Jetzt geht es darum, dass das Kind wächst und gedeiht. Viele Dinge wurden bereits auf den Weg gebracht, aber gut Ding will auch Weile haben. Kirche und Stadt haben das Jugendwerk in einem Zusammenschluss gemeinsam organisiert. Wenn das Miteinander und die Zusammenarbeit weiterhin so gut funktionieren, wird der Offene Treff auch Früchte tragen", ergänzte Felix Büter.

Birgit Große-Lembeck, Leiterin der Einrichtung, zeigte den Gästen die neuen Räumlichkeiten und verwies auf das umfangreiche Angebot, das dort bereit gehalten wird und von Kindern und Jugendlichen mitgestaltet werden kann. Auch Andreas Nienhaus aus dem Vorstand des Jugendwerkes zeigte sich erfreut, dass es nun neben dem Offenen Treff im Haus der Jugend an der van Delden-Straße einen weiteren Standort für die Jugendarbeit gibt.

Einsegnung

Pfarrer Heinrich Plaßmann, der die neuen Räumlichkeiten einsegnete, richtete ebenfalls seine Grußworte an die Anwesenden. "Die Weisheit spielt vor dem Throne Gottes und auch das Spielerische hat etwas Göttliches. Wenn man älter wird, verlernt man, zu entspannen", so Plaßmann. Das selbstvergessene Spiel bezeichnete er als einen Teil des göttlichen Wesens. Dabei gebe es heute durch Daddeln und Zocken andere Möglichkeiten des Abschaltens. "Der Offene Treff bietet Raum für Spiel, Spannung, Gespräch und auch für Beichte", betonte der Pfarrer.

An zwei Nachmittagen haben Kinder und Jugendliche dort die Möglichkeit, gemeinsam Zeit zu verbringen. Bei dem Angebot geht es darum, dass es kein festes Programm gibt, zu dem die Kinder und Jugendlichen verpflichtet sind. Vielmehr können sie kommen und gehen, wann sie wollen. Die Initiative geht dabei von den Teilnehmern aus, die das Programm mitgestalten und mitentscheiden.

Erster Eindruck

Das Angebot selbst steht unter der sozialpädagogischen Betreuung von Birgit Große-Lembeck. Einen ersten Eindruck von den Aktionen erhielten die Kinder bereits gestern beim Schlüsselanhänger basteln, kickern oder Billard spielen. Draußen gab es weitere Spielsachen und eine Hüpfburg.

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