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Geistliches Kirchenkonzert

Schöpfungsgeschichte mit kritischen Zwischentönen

AHAUS Die Geschichte der Schöpfung ist die Ur-Erzählung schlechthin in der Bibel. Mit dem Oratorium "...und dann war Licht" aus der Feder von Thomas Gabriel fiel am Freitagabend ein neues Licht auf das Buch Genesis.

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Eine gigantische Co-Produktion aus Schülern der Canisiusschule, dem jungen Chor St. Otger und Sängern, die sich extra für das Schöpfungsoratorium zusammengefunden hatten, wartete auf die Zuhörer.

Begleitet wurde der Chor von einer Instrumentalgruppe.

Zahlreiche Zuhörer waren in St. Marien dabei, als die Stimmbildungs-AG der Canisiusschule, der junge Chor St. Otger und der Projektchor der Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt, begleitet von einer Instrumentalgruppe, das moderne Werk aufführten. Einstudiert hatten Chorleiterin Ursula van der Linde-Bancken in Ahaus und der Stadtlohner Adalbert Walczak, der beim Konzert auch Saxophon spielte, das Schöpfungsoratorium mit den Chören.

In sieben Bildern, passend zu den biblischen sieben Tagen der Schöpfung, rissen die Sängerinnen und Sänger ihr Publikum mit in das Geschehen. Einführungsworte zu jedem der Bilder, die mit Fotoprojektionen visualisiert wurden, sprach Chorsängerin Leandra Mels.

Bombastische Aufführung

"Da war Chaos, Wüste, Leere. Es war dunkel, tiefste Nacht. Es war kalt und unbehaglich, nichts in Ordnung, Konfusion", begann der Erzählteil, effektvoll untermalt von den Chorstimmen, die lautmalerisch das Tohuwabohu der allerersten Stunde der Weltwerdung darstellten.

Der Chor feierte die Schöpfung zwar musikalisch, aber es blieb auch Raum für kritische Untertöne in der bombastischen Aufführung.

Umweltzerstörung

"Durchlöchert die Ozonschicht, das Eis der Gletscher taut, missachtet Gottes Rhythmus, treibt Furcht, vor der mir graut", sang Solistin Jutta Gehrigk und prangerte musikalisch das Leid an, das der Mensch der Erde antut.

Die Kritik an der Umweltzerstörung und der ständig verfügbaren Dienstleistungsgesellschaft ließ so manchen Menschen im Publikum nachdenklich zurück. Am Schluss des Konzerts jedoch stand eine frohlockende Lobpreisung Gottes. Mit einem "Halleluja, Amen, meine Seele preist dich Gott" beendeten Chor und Musiker ihren großartigen Vortrag, den die Zuhörer mit frenetischem Applaus belohnten.

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