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Talente unter der Lupe

Ahaus Zum ersten Mal hat Philipp mit einem Brennschneider gearbeitet, jetzt feilt er noch etwas am Dekor. Unter Anleitung des Ausbilders Josef Mönning hat er die Front einer Metalluhr im selbst entworfenen Design ausgeschnitten.

So wie der Achtklässler waren 30 Schülerinnen und Schüler der Sophie Scholl Gemeinschaftshauptschule Epe für drei Tage im Berufsorientierungszentrum (BOZ) der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH (BBS) im Einsatz. Im Rahmen eines Berufsorientierungscamps konnten sie sich über ihre persönlichen Stärken und beruflichen Interessen klarer werden.

Die Jungen und Mädchen probierten sich in folgenden Berufsfeldern aus: Farb- und Raumgestaltung, Bau-, Metall- und Holztechnik, Gartenbau und Hauswirtschaft. In Zusammenarbeit mit dem BOZ bindet die Gemeinschaftshauptschule die Berufswahlorientierung als Baustein frühzeitig in den Lehrplan ein. "In diesem Projekt standen nicht theoretische Grundlagen wie das Bewerbungstraining, sondern die praktischen Fähigkeiten im Vordergrund", erklärt die Schulleiterin Christine Siehoff-Tillmann.

Um die Schülerinnen und Schüler auf ihre zukünftige Berufswahl vorzubereiten, konnten sie einfache Probearbeiten mit Unterstützung von Ausbildern des BOZ anfertigen. So lernten die Schüler beim Anlegen einer Kräuterspirale im Garten des BOZ den Umgang mit Natursteinen.

"Das Ziel der werkpraktischen Übungen ging weit darüber hinaus zu erkennen, ob jemand für ein bestimmtes Berufsfeld geeignet ist. Im Blick hatten wir dabei auch die sozialen Kompetenzen jedes Teilnehmers. Beim Gärtnern war auch zielgerichtete Teamarbeit gefragt", erklärt BOZ-Leiter Klaus Dittmar. Dabei erlebten die Jugendlichen, was es bedeutet, sich acht Stunden lang zu konzentrieren und körperliche Arbeit zu verrichten. Soziale Fähigkeiten wurden zusätzlich in besonderen Gruppenübungen unter die Lupe genommen.

Während der gesamten Zeit wurden die Achtklässler von ihren Klassenlehrern begleitet. Überaus positiv waren die Reaktionen der Schüler und der Lehrer. Rektorin Siehoff-Tillmann: "Wir sind froh, dass das Schulministerium NRW dieses Projekt über das Programm 'Zukunft fördern' unterstützt hat."

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