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Vormarsch des "neuen Menschen" hinterfragen

Vormarsch des "neuen Menschen" hinterfragen

<p>Referiert am 12. November im Schloss: Prof. Dr. Jürgen Manemann.</p>

Ahaus/Kreis Das Ahauser Forum Politische Theologie, das sich in diesem Semester mit dem Verlust der Schöpfung und der "Schönen neuen Welt" beschäftigt, widmet sich am Montag, 12. November, 19.30 Uhr im Schloss Ahaus (Fürstensaal) dem Thema "Das Verschwinden des Menschen. Theologische Einsprüche gegen den Machbarkeitswahn."

Gegenwärtig wird die Frage nach dem Menschen in einer bis dahin nie gekannten Weise gestellt. Die rasanten Entwicklungen in Biologie, Medizin und Medizintechnik haben zu Erkenntnissen geführt, die ungeahnte Konsequenzen in sozialer, ökologischer, ethischer und religiöser Hinsicht mit sich bringen. Längst schon wird nicht mehr nur die Frage gestellt "Wohin ist der Mensch?", sondern gefordert wird der "Neue Mensch".

Ersatz für Traditionen

Gegenwärtig leben die Menschen in einem Zeitalter der Anthropologie. Im Kontext der Gendebatte werden neu-alte Visionen vom "Neuen Menschen" entwickelt, die nun endgültig die so genannten jüdisch-christlichen Traditionen ersetzen sollen. Was kennzeichnet diese Entwürfe? Welche Utopien sind mit ihnen verbunden? Wie muss eine theologische Rede vom Menschen aussehen, die diesen Genutopien widerstehen will?

Referent des Abends ist Prof. Dr. Jürgen Manemann, Lehrstuhl für Christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie der Universität Erfurt und Mitveranstalter des Ahauser Forums Politische Theologie.

Manemann promovierte in Fundamentaltheologie bei Johann Baptist Metz, habilitierte an der Katholischen-Theologischen Fakultät der Universität Münster.

Der Eintritt beträgt fünf Euro, für Schüler ist der Eintritt zu der Veranstaltung im Fürstensaal des Schlosses frei.

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