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Weniger Licht spart Geld

Ahaus Im gesamten Stadtgebiet wird es nachts demnächst dunkler als bislang sein: Von 23 bis 6 Uhr sollen die Straßenlaternen nur noch halb so hell leuchten.

Einstimmig hat der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Verkehr in seiner Sitzung am Montagabend die Einführung der so genannten "Halbnachtabsenkung" beschlossen.

Dabei werden Laternen mit zwei oder mehr Leuchtmitteln auf einlampigen Betrieb umgestellt. Nach Einschätzung des Tiefbauamtes lassen sich mit dieser Maßnahme 176 000 Kilowattstunden pro Jahr einsparen. Die Kostenersparnis liegt damit jährlich bei rund 23 000 Euro, so dass sich die notwendigen Umrüstkosten in Höhe von 15 000 Euro in weniger als acht Monaten amortisiert hätten.

5200 Laternen

Im gesamten Stadtgebiet gibt es rund 5200 öffentliche Laternen. Seit Sommer 2005 wird bereits ein Teil von ihnen versuchsweise mit Halbnachtabsenkung betrieben, zum Beispiel im Wohngebiet rund um den Tücking. "In dieser Testphase hat es keine Beschwerden gegeben", so Tiefbauamtsleiter Richard Bömer. In der verkehrsarmen Zeit, so legten es auch die Normen fest, könne die Beleuchtung durchaus gedimmt werden. Wichtig sei vor allem die gleichmäßige Ausleuchtung, die nach wie vor gegeben sei.

Zeiten variabel

Andreas Beckers (FDP) enthielt sich als einziger in der Abstimmung. Er befürchtete, dass "die Angst der Bürger in Dunkelheit" ein zu hoher Preis für die finanzielle Ersparnis sein.

Im Ausschuss wurde vereinbart, die Zeiten für die Halbnachtabsenkung noch zu variieren, falls es vermehrt zu Bürgerbeschwerden kommen sollte. gro

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