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Neuer Beigeordneter

Werner Leuker tritt zur Wahl an

AHAUS Zwei Kandidaten wollen die Nachfolge von Verwaltungsvorstand Christoph Almering antreten. Wie aus den aktuellen Unterlagen zur kommenden Ratssitzung hervorgeht, sind aus dem Feld von 23 Bewerbern nach der Vorauswahl zwei Personen übrig geblieben: Stephan Pohlkamp aus Düsseldorf und Werner Leuker aus der Ahauser Stadtverwaltung.

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Noch klafft im Verwaltungsvorstand ein Loch – wie in der Darstellung auf der Interseite der Stadt. Nächsten Donnerstag soll der Rat den neuen Beigeordneten wählen. Unter anderem steht Werner Leuker, Leiter des Büros der Bürgermeisterin, zur Wahl

Werner Leuker ist der einzig verbliebene Kandidat um die Stelle des neuen Beigeordneten in der Ahauser Stadtverwaltung.

Stephan Pohlkamp aus Düsseldorf

Am Mittwochmorgen wurden die aktuellen Ratsunterlagen online veröffentlicht. Darin auch die Vorlage zur Wahl des neuen Beigeordneten, der die Bereiche Kultur, Bildung, Sport, Arbeit und Soziales sowie Jugend im Verwaltungsvorstand übernehmen soll.

Die Bewerbung war für Werner Leuker eine naheliegende Sache: „Ich kenne den Bereich ja bereits“, sagte er gestern im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. Ein Bereich, der für ihn immer noch eine große Attraktivität habe. Zu seinen Erfolgsaussichten wollte er indes nichts sagen. Das liege in der Hand der Ratsmitglieder. „In der Summe der Argumente glaube ich, der richtige Kandidat für das Amt zu sein.“

Hoffnung auf Mehrheit

Sein Mitbewerber Stephan Pohlkamp hofft auf eine Mehrheit im Rat. „Dafür würde ich meine Verbeamtung auf Lebenszeit in Düsseldorf aufgeben“, erklärte er gestern. Ihn reizen die Vielfalt der Aufgabe und die Rückkehr in die Heimat. Pohlkamp stammt aus Mesum bei Rheine und sieht sich auch nach Jahren in Düsseldorf noch eher als Münsterländer denn als Rheinländer. „Die Menschen im Münsterland sind eher mein Schlag“, sagt er. Im Falle seiner Wahl würde er sofort nach Ahaus oder zumindest in die nähere Umgebung ziehen, sagt er. Auch seine Frau würde sofort mitkommen, erklärte er. Überrascht sei er gestern Morgen zunächst davon gewesen, dass sein Name schon vor der öffentlichen Sitzung im Internet veröffentlicht wurde. Das kenne er anders, akzeptiere es aber dennoch. Für den Fall einer Niederlage mache er sich keine Sorgen um eine Zukunft in Düsseldorf. „Es würde natürlich Diskussionen geben“, räumt er ein. Denen wolle er sich aber stellen, erklärte er.

23 Bewerber

Auf die Ausschreibung auf die Stelle hatten sich zunächst 23 Interessenten bei der Stadt gemeldet. Gemeinsam mit der Verwaltungsleitung haben die Ahauser Ratsfraktionen mit sieben Bewerbern Vorstellungsgespräche geführt. Aus diesen haben sich schließlich die zwei Kandidaten ergeben, die nun in der Ratssitzung antreten.

In der vergangenen Ratssitzung hatte das Thema schon einmal auf der Tagesordnung gestanden. Die Fraktionen hatten es jedoch absetzen lassen, weil sie noch Gesprächsbedarf hatten. Der scheint nun ausgeräumt zu sein.

Werner Leuker



Stephan Pohlkamp

 

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