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Anschlag auf Spielplatz löst Fassungslosigkeit bei Anwohnern aus

WITTEN Durch den rechtzeitigen Fund der gefährlichen Metallspäne auf dem Spielplatz am Breddegarten wurde am Donnerstag zum Glück kein Kind verletzt. Die Wittener sind empört und befürchten, dass es zu weiteren Anschlägen kommen könnte.

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Toben und spielen, das ist vorerst im Breddegarten nicht mehr angesagt. Ein Bauzaun umschließt seit Donnerstagmittag das mit Metallspänen verunreinigte Gelände.

Fassungslosigkeit auch bei Isa Klostermann.

„Wer macht nur solche Sachen?“, fragen sich etliche Eltern und Kinder, die an dem abgesperrten Spielplatz vorbei gehen. Ihre Gesichter drücken Fassungslosigkeit und Wut aus.

Auch die beiden 48-jährigen Familienväter Detlef Krug und Alexander Ermler fühlen sich persönlich betroffen. Ihre Kinder haben fast täglich auf dem Spielplatz gespielt. „Wer auch immer das getan hat muss kinderfeindlich und total schwachsinnig sein“, ist Ermler empört. Detlef Krug kann es ebenfalls nicht fassen: „Ich habe sechs Kinder, drei davon haben hier immer gespielt. Man darf gar nicht daran denken, was alles hätte passieren können.“ Beide sind heilfroh, dass niemand schwere Verletzungen davon getragen und das Städtische Betriebsamt die Metallspäne rechtzeitig entdeckt hat.

Auch Isa Klostermann (17) ist geschockt: „Das ist doch asozial und unverantwortlich. Man kann seine Kinder gar nicht mehr bedenkenlos spielen lassen“. Zwar liegt ihr Sohn noch im Kinderwagen und ist zu klein, um im Sandkasten zu spielen. Ein mulmiges Gefühl im Magen hat sie trotzdem. Die junge Mutter vermutet, dass Jugendliche diese Tat begangen haben und ist froh, dass die Schäden so schnell wie möglich behoben werden.

Die Polizei ist seit dem Fund der Metallspäne ebenfalls vor Ort und kontrolliert die Umgebung. Konkrete Anhaltspunkte bei der Tätersuche hat sie derzeit jedoch nicht. Genau wie einige der Passanten glaubt Oberkommisar Helmut Witthäuser allerdings nicht, dass es eine Kurzschlussreaktion des Täters war. Detlef Krug befürchtet sogar Schlimmeres: „ Ich vermute, dass es nicht bei einem Anschlag bleibt“. In den nächsten Tagen will er ebenso wie Alexander Ermler aktiv werden und einen „Kampf gegen das Wegschauen führen“. Es gehe schließlich alle etwas an.

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