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Arztmobil für die Menschen auf der Straße

WITTEN „Türen öffnen - Am Samstag kommt an der Diakonie keiner vorbei.“ Unter diesem Motto startete das Diakonische Werk Werk Ennepe-Ruhr/Hagen Samstagvormittag in die Adventszeit.

Arztmobil für die Menschen auf der Straße

Mit heißen Waffeln versorgte das Diakonische Werk Passanten am kalten Samstagmorgen auf dem Rathausplatz. Statt festgesetzter Preise sollten die Besucher Spenden geben.

Auf dem Wittener Rathausplatz verkauften rund 50 freiwillige Helfer nicht nur Waffeln und heiße Getränke, um mit den Einnahmen die Arbeit der Diakonie zu unterstützen: In Witten präsentierte das Diakonische Werk erstmals das Arztmobil der Öffentlichkeit.

Hilfe für Wohnungslose

„Die Diakonie ist auf vielen sozialen Gebieten tätig“, erklärt Nicole Schneidmüller-Gaiser, Pressesprecherin der Diakonie. Ob Pflegeheime, diverse soziale Dienste wie die Quabed, einen Integrationsfachdienst für Menschen mit Behinderung, die Schuldnerberatung - das Spektrum sozialer Arbeit ist reichhaltig.

Mit dem Arztmobil soll nun in den kooperierenden Kirchenkreisen Hattingen-Witten, Schwelm und Hagen die Wohnungslosenhilfe um einen Aspekt erweitert werden: „Die meisten Menschen, die auf der Straße leben, existieren in den Akten der Krankenkassen nicht mehr, diese Menschen fallen durch jedes Raster“, erzählt Pfarrer Dirk B. Bode, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes.

Mit dem Arztmobil zeigt das Diakonische Werk nun Präsenz und kann die Plätze anfahren, wo die Wohnungslosen leben. „Es geht vor allem um Erstversorgung. Viele Betroffenen haben eine Scheu, die schon bestehenden Sprechstunden anzunehmen. Und wenn sie es tun, sind ihre Erkrankungen oft sehr weit fortgeschritten.“

Das Arztmobil ist keine Parallelambulanz zu den anderen Angeboten, betont der Pfarrer: „Wir können aber auf diesen Weg Menschen in das System zurückführen, wo ihnen geholfen werden kann.“ Ohne die Hilfe der Wittener Ärzteschaft, die sich aktiv engagiert, wäre dies nicht möglich.

Die Wohnungslosenhilfe Essen hat dem Diakonischen Werk das Mobil geschenkt, da sie sich ein neues Mobil gekauft haben. Zu den ehrenamtlichen Helfern im Mobil gehören drei Ärzte, ein Hautarzt hat sich am Samstag beim Diakonischen Werk als Helfer angeboten: „Dafür allein hat es sich schon gelohnt nach Witten zu kommen“, freut sich Dirk B. Bode. Und das Werk präsentierte sich überaus unterhaltsam auf dem Marktplatz am Rande des Wochenmarktes. 

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