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Auf Polizisten gezielt: Angeklagter bereut

BOCHUM Im Prozess um den dramatischen Schuss-Versuch auf zwei Beamte des Bochumer Polizeipräsidiums (PP) hat sich der Angeklagte am Montag offiziell entschuldigt. „Ich bereue, was ich getan habe“, sagte der 40-Jährige vor dem Bochumer Schwurgericht.

Seiner Meinung nach habe für die Beamten allerdings zu keiner Zeit Gefahr bestanden. Das Magazin befand sich nach seinen Angaben nicht in der Waffe. Deshalb habe er auch gar nicht schießen können. Er habe ihnen einfach nur Angst machen wollen.

  Der Angeklagte hatte im vergangenen Februar zunächst seinen ehemaligen Chef - einen Döner-Produzenten – in Viersen überfallen. Seiner Meinung nach habe der Mann ihm noch Geld geschuldet. Mit bis zu 8000 Euro war der 40-Jährige anschließend geflüchtet. Als die Polizisten des PP Bochum ihn später in Herne festnehmen wollten, hatte der Angeklagte eine Waffe gezückt. Im Prozess erklärte er, dass ihm damals nicht klar gewesen sei, dass seine Verfolger Polizisten waren. Strittig ist, ob der 40-Jährige die Waffe damals durchgeladen hat. Er selbst bestreitet das. Die Polizisten wollen jedoch genau das beobachtet haben. Anschließend habe es „klick“ gemacht. Der Prozess wird fortgesetzt.

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