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Ausgerollt und eingeweiht

Mitte Launig spielte gestern vor dem Hauptbahnhof eine Dixie-Kombo auf und sparte an freudigen Klängen ebenso wenig wie Bürgermeisterin Erika Stahl. Um 15 Uhr wurde mit Musik und guter Laune der "Rote Teppich" offiziell eingeweiht.

Ausgerollt und eingeweiht

<p>Eckart Kröck, Leiter des Bauordnungsamtes, Heinrich Böll und Erika Stahl weihten den Roten Teppich ein (v.l.) . Grosler</p>

"Es ist für die Stadt ein schöner Novembertag", freute sich Stahl über "das Ende einer Baumaßnahme in der Innenstadt". In keiner anderen Stadt würde es so einen Entwurf geben, wusste die Bürgermeisterin der kleinen Menschentraube zu berichten.

Imbissbude abgerissen

Verantwortlich für den Entwurf ist das Essener Architekten-Büro von Heinrich Böll. Aus vier Vorschlägen wurde der "Rote Teppich" gewählt. Die Idee zur Umgestaltung des Kurt-Schumacher-Platzes kam bereits 1998 auf, als die Bahn beschloss, den Bahnhof zu sanieren und restaurieren. Begonnen haben die Arbeiten auf dem Platz 2005, mit dem Abriss der Tonnendächer und der einer Imbissbude.

Dem Asphalt an die Farbe ging es dann im August diesen Jahres, nach einigen anderen Umbauarbeiten. 25 mal 55 Meter nimmt er ein, bestehend aus Asphalt und Pflaster.

Neben der Farbänderung wurden Leitungen für die Telekommunikation und Stromleitungen verlegt und die Beleuchtungs- und Ampelanlagen installiert. Die Gesamtkosten aller Umbaumaßnahmen, einschließlich der Reisebushaltestelle auf der Wittener Straße, liegen bei gut 2,4 Mio. Euro. Davon entfallen allein 500 000 Euro auf die Maßnahmen rund um den roten Asphalt und die Leitungen.

Während die Reisebushaltestelle noch im Dezember ihre Fertigstellung erwartet, finden die Umbauten rund um den Bahnhof erst im kommenden Jahr ihren kompletten Abschluss. Im Frühjahr 2008 folgen ein behindertengerechter Aufzug auf der Nordseite des Kurt-Schuhmacher-Platzes und Kurzzeitpark- und Taxiplätze vor dem Bahnhof. Sebastian Ritscher

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