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Ausschuss segnet Masterplan ab

WITTEN Der in Teilen stark umstrittene Masterplan Einzelhandel hat gestern den Ausschuss für Arbeitsplatz- und Wirtschaftsförderung passiert. Zentrale Konfliktpunkte sind bekanntlich die Diskussion um die Nutzung des Gerberviertels durch einen Supermarkt und die Ablehnung der Ansiedlung von Berlet auf dem Annener Wickmann-Gelände.

Ausschuss segnet Masterplan ab

Hofft auf einen baldigen Förderbescheid für den ZOB: Stadtbaurat Markus Bradtke.

SPD und Grüne stimmten für den Vorschlag der Verwaltung, die WBG dagegen. Die CDU enthielt sich. Claudia Gah begründete: „Äußerungen aus den Werbegemeinschaften, die uns heute erreicht haben, lösen weiteren Beratungsbedarf aus.“ Damit spielte die CDU-Politikerin vor allem auf ein Fax der Gemeinschaft Annener Gewerbetreibender (GAG) an, das die Stadtverwaltung und die Fraktionen erst wenige Stunden vor Beginn der Sitzung erreicht hatte. Es appellierte an die Politiker, dem Masterplan Einzelhandel nicht zuzustimmen. "Das ist eine Frechheit" „Das ist eine Frechheit“, empörte sich Sozialdemokrat Jürgen Dietrich. Schließlich hätte die GAG zwei Monate Zeit für eine schriftliche Stellungnahme gehabt und sie nicht genutzt. An die Adresse der Annener Werbegemeinschaft, die in ihrem Schreiben argumentiert, dass andere Städte sich mehr Zeit zur Verabschiedung von Masterplänen nehmen, formulierte er: „Man kann uns wirklich nicht mit großen Städten wie Bochum oder Dortmund vergleichen. Gemessen an unserer Einwohnerzahl müssten wir schon lange fertig sein.“Nachbesserungsbedarf auf dem Wickmanngelände Die GAG erklärt sich in ihrem Fax mit der Grenzziehung für die Gewerbeflächen im Ortsteil nicht einverstanden. Es gebe Nachbesserungsbedarf vor allem auf dem früheren Wickmanngelände. Stadtbaurat Markus Bradtke räumte ein: In Herbede könne man Bedenken verstehen. Schließlich gehe es hier um Prognosen für den Einzelhandelsbedarf. Aldi beklagt Kundenverluste Die aktuelle Lage sei jedoch folgende: „Edeka hat öffentlich gemacht: Mit unserem Markt geht es so nicht weiter.“ Aldi beklage starke Kundenverluste. Zwar zeichne sich inzwischen für eine Erweiterung des Plus-Marktes eine Chance ab, das sei aber keine Gesamtlösung: „Wenn Edeka und Aldi weg sind, bleibt nur noch ein Discounter.“ Da auf der Meesmannstraße kein Platz für einen größeren Supermarkt sei, spreche also im Endeffekt einiges für den Standort Gerberviertel. Wirtschaftsförderungsdezernentin Sonja Leidemann appellierte vor der Abstimmung an die Fraktionen, ihre ablehnende Haltung zu überdenken: „Sie verhindern Investitionen. Ohne eine Entscheidung wandert das Teppichland ab.“ Die letzte Entscheidung über den Masterplan fällt am 10. Dezember im Rat.

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